Parametrisierung von Anforderungen in der Baukastenentwicklung

In meinem aktuellen Projekt, im Umfeld der Entwicklung von elektrischen Antrieben, sollte im Rahmen der Baukastenentwicklung, z. B. für E-Maschinen mit unterschiedlichen Leistungen, ein Konzept für eine parametrisierbare Spezifikation entwickelt werden. Ziel war es, für neue Varianten einer E-Maschine möglichst viele Anforderungen wiederverwenden zu können und „nur noch“ eine Parameterliste zu pflegen. Weiterlesen

Der goldene Mittelweg im ALM

Eine Analyse

Was ich in den letzten Jahren persönlich erlebt habe und was man darüber hinaus in der Geschichte der Softwareentwicklung immer wieder beobachtet, ist die „Flucht ins Extreme“. Damit meine ich, dass immer wieder gerne versucht wird, entweder schwarz oder weiß zu sein. An dieser Stelle will ich darauf hinweisen, dass es für solche Extreme durchaus notwendige Anwendungsfälle gibt. Aber die Erfahrung zeigt, ein Optimum vieler Entwicklungsprojekte wird Weiterlesen

Ausbreitung

Wie breitet sich “Agilität” in einem Unternehmen aus?

Um diese Frage zu konkretisieren, möchte ich Antworten auf folgende Fragen geben:Ausbreitung_Bertil_20140819

1) Wie sollte sich die Arbeit in mehreren agilen Entwicklungsteams gestalten?

2) Warum sollten sich agile Werte und Prinzipien auch auf andere Organisationsbereiche, die nicht direkt Teil der Entwicklung sind, ausbreiten?

3) Welche Maßnahmen sind sinvoll, um eine Ausbreitung wahrscheinlicher zu machen? Weiterlesen

Kundenanforderungen vs. Systemanforderungen

Photo_Blog_Wuench_20140812In vielen Projekten wird zwischen unterschiedlichen Anforderungstypen unterschieden. Die Unterteilung nach Kundenanforderungen auf der einen und System- bzw. Komponentenanforderungen auf der anderen Seite ist besonders häufig anzutreffen. Diverse Standards nutzen solche oder ähnliche Begrifflichkeiten ebenfalls, um Anforderungen auf unterschiedlichen Detailebenen eines Systems zu klassifizieren. Weiterlesen

#3: Der Defect

Nachdem im ersten Blogbeitrag dieser Serie ein allgemeiner Überblick gegeben wurde und im zweiten Teil die erste Vertiefung mit dem „Bug“ erfolgte, wollen wir uns im dritten Teil mit dem Defect beschäftigen.

Ein Defect beschreibt einen Fehler, der Weiterlesen

Die Qual der Wahl – das Konferenzprogramm der Manage Agile 2014 steht fest

manageagile_2014_quadrat_500pxWir Frauen sind es ja eigentlich gewöhnt aus einem überreichen Angebot auswählen zu müssen. Das geht morgens schon los mit der Frage „Was soll ich anziehen“, setzt sich in der Mittagspause fort mit der Entscheidung ob „Salat, Gemüse, oder doch das Schnitzel“ und (ja, ich bediene jetzt wirklich jedes Klischee) endet mit Verlustgefühlen oder Gewissensbissen nach dem Besuch im Schuhladen (je nach Anzahl der erworbenen Paar Schuhe). Und nein, Sie sind nicht aus Versehen auf dem Blog einer Frauenzeitschrift gelandet – gleich geht’s weiter mit agil. Weiterlesen

Zu viel ist zu viel!

Der Klassiker: ein Entwicklungsunternehmen hat von den Vorzügen des modernen Requirements Engineerings erfahren und möchte davon profitieren. Das Management ist vor allem von der verlockenden Aussicht, durch einen zukünftigen RE-Standard mittelfristig Kosten zu sparen, angetan. Zu diesem RE-Standard gehören ein definierter RE-Prozess, RE-Methoden und eine RE-Toolumgebung. Die Tool-Evaluierung ist ein zeitlich klar begrenzter Vorgang. Welche der bereits definierten Methoden zu verwenden sind, ergibt sich zum Teil im Projektalltag. Der RE-Prozess für ein konkretes Unternehmen muss jedoch erst entwickelt werden. Und hier liegt die Gefahr! Weiterlesen

#2: Der “Bug”

In den ALM Phasen gehen wir nun auf die Reise und werden Artefakte des Change Managements (ChM) unter die Lupe nehmen. Dabei steht diesem Teil der Blog Reihe vor allem die Phase “Develop” im Vordergrund. Eines der Artefakte des ChM der Bug, der eben nur in dieser Phase entsteht. Genauer gesagt, Weiterlesen

Die Sprache der Anforderungsentwickler

Ich habe grundsätzlich die Erfahrung gemacht, dass in einem Entwicklungsprojekt häufiger die Unterschiede einzelner Abteilungen als deren Gemeinsamkeiten betont und gepflegt werden. Dabei sollte es doch eigentlich umgekehrt sein. Es müssten die Dinge in den Fokus gelangen, die alle Beteiligten gemeinsam haben. Dazu zählen ein gemeinsames Verständnis des Entwicklungsgegenstandes, aber auch die kollektiven Ziele und Probleme im Projekt. Weiterlesen