Nachhaltiges Requirements Engineering in “Brownfield” Projekten

Erstellt am 10 Juni 2014
von Schreibe einen Kommentar

Die „Motivation für RE und dessen Einführung“ ist laut aktuellen RE-Kompass [http://www.re-kompass.de/fileadmin/project/re-kompass.com/uploads/documents/Ergebnisbericht_RE-Kompass_2013.pdf] die größte Herausforderung im Requirements Engineering (RE). Doch wie können wir dies nicht nur in Greenfield sondern auch in Brownfield-Projekten erreichen?

Brownfield bedeutet, dass in einem Unternehmen schon erste Anstrengungen RE zu verbessern, stattgefunden haben und die Beteiligten damit schon arbeiten. Dagegen gibt es bei Greenfield noch kein klar definiertes RE im Unternehmen.

Konsens oder Kompromiss? Eine Entscheidungshilfe

Erstellt am 11 Dezember 2013
von Schreibe einen Kommentar

Bei meiner Arbeit mit agilen Teams erlebe ich immer wieder heftige und langwierige Diskussionen, wenn eine gemeinsame Lösung gefunden werden soll bzw. eine Entscheidung getroffen werden muss. Das kann z.B. die Einigung über eine technische Umsetzung sein oder auch eine Übereinkunft über die Zusammenarbeit im Team. Um diese Diskussionen abzuschließen, kommt es häufig zu einer Abstimmung, wobei die Mehrheit dann “Recht” hat. Dabei besteht die Gefahr, daß ein Teil des Teams offen oder versteckt in den Widerstand geht und die Entscheidung nicht mitträgt. Um das zu vermeiden, aber auch, um diesen Konflikten möglichst aus dem Weg zu gehen, wird versucht, es allen recht zu machen. Es wird ein Kompromiss gesucht.

Modellbasiertes ALM, agiles Testen, TFS-Tools Off The Shelf und der neue TFS 2013 – TeamConf 2013

Erstellt am 3 Dezember 2013
von 3 Kommentare

Das „Who’s Who“ der deutschsprachigen ALM Szene gab sich letzte Woche auf der TeamConf in München ein Stelldichein. Umrahmt von interessanten Workshops waren der Management Day und der Technical Day mit erlesenen Vorträgen bestückt, von denen einige hier Empfohlen werden.

“Schon wieder von vorn?”

Erstellt am 21 Mai 2013
von 1 Komment

In der Systementwicklung kommt es häufig vor, dass verschiedene Endprodukte für verschiedene Kunden beträchtliche Gleichanteile aufweisen – wäre es dann nicht sinnvoll, das gesammelte Wissen und gewonnene Erfahrungen zu konservieren und weiterzuentwickeln, sodass zukünftige Projekte davon profitieren können? In diesem Beitrag möchte ich ein einfaches ReUse-Konzept vorstellen und dessen Vorteile beleuchten, aber auch anstehende Herausforderungen aufzeigen.

Brust oder Keule?

Erstellt am 30 April 2013
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Das kann eine entscheidende Frage eines Gastes im Restaurant oder des Kochs sein, bevor dieser sein Essen zubereitet. Ob nun Brust oder Keule, soll lieber der Gast, Kellner oder der Koch entscheiden bzw. dabei unterstützen – Ich möchte heute die Frage der Entscheidungsfindung behandeln, um geeignete Pilotprojekte auszuwählen. Pilotprojekte sind reale Entwicklungsprojekte in Unternehmen, in denen erstmalig Verbesserungen, z. B. mit dem Fokus auf Requirements Engineering, durchgeführt werden. Die Auswahl dieser Pilotprojekte war u. a. eine Fragestellung, die wir im Rahmen eines SuRE® (Sustainable Requirements Engineering) Workshops auf der diesjährigen Reconf 2013 in München behandelt hatten.

Sustainable RE: Rollen, Aufgaben & Verantwortlichkeiten

Erstellt am 19 März 2013
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Wir bei HOOD haben allgemein ein recht bodenständiges Verhältnis zum Requirements Engineering. Das soll nicht bedeuten, dass wir nicht auch abheben und RE in neue Höhen treiben können. Wir glauben lediglich, dass derjenige, der hoch hinaus möchte, zuerst eine sichere Grundlage schaffen sollte. Diejenigen, die bis ans Ende der Welt gehen, um die beste Lösung zu finden, werden wohlmöglich überrascht sein, wenn sie bei ihrer Rückkehr die Heimat völlig verändert oder gar verlassen vorfinden würden.

Den Sprung wagen?

Erstellt am 18 Dezember 2012
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„Es ist schwieriger, eine vorgefasste Meinung zu zertrümmern als ein Atom.“ Als ich dieses Sprichwort von Albert Einstein zum ersten Mal in einer Zeitschrift las, fand ich mich sofort in meiner täglichen Arbeit als Berater wieder und dachte: „Er muss recht haben!“ Beweisen kann ich das natürlich nicht, aber wenn ich nur daran denke wie viel Mühe und Überzeugungsarbeit es oftmals braucht, um einen Kunden dazu zu bringen etwas Neues zu probieren, dann muss da was Wahres dran sein. Aber warum ist das so und was kann man dagegen tun?

Eingeschneit und noch am Leben kann es diese Zeilen geben …

Erstellt am 11 Dezember 2012
von Schreibe einen Kommentar

Einige Monate ist es her, da war dem Entwickler das Herz so schwer.
Das Build gebrochen, die Tests daneben und QM – haben ihm den Rest gegeben.

Einige Wochen ist es her, da war dem Projektleiter das Herz so schwer.
Die Planung umsonst, das Team rebelliert und HR mahnt ungeniert.

Requirements Engineering Education mit SuRE

Erstellt am 16 Oktober 2012
von Schreibe einen Kommentar

In diesem Beitrag möchte ich Sie mit einem wichtigen Teil unseres HOOD SuRE-Konzeptes bekannt machen: Der Ausbildung bzw. dem Coaching von Requirements Enginnering-Inhalten. Grundsätzliche Infos zu SuRE finden Sie in vorangegangen Beiträgen sowie in unserem Leitartikel.

Agilität ist keine Ansichtssache

Erstellt am 19 Juni 2012
von Schreibe einen Kommentar

Wir sind mittlerweile recht gut darin, Informationen zu analysieren und zu verwalten (z.B. Anforderungen), komplexe Strukturen in einfachere Substrukturen herunterzubrechen etc., also darin, statische oder strukturelle Komplexität zu meistern. Warum tendieren dann „große“ Systeme (v.a. Softwaresysteme) dazu, immer „schlechter“ zu werden mit einem stetig anwachsenden Fehlerberg?