Schwarz und Weiß gegen Grau – Die Verführung der Extreme und wie man wiederstehen kann!

Erstellt am 21 Februar 2012
von Schreibe einen Kommentar

Eine Analyse

Was ich in den letzten Jahren persönlich erlebt habe und was man darüber hinaus in der Geschichte der Softwareentwicklung immer wieder beobachtet, ist die „Flucht ins Extreme“. Damit meine ich, dass immer wieder gerne versucht wird, entweder schwarz oder weiß zu sein. An dieser Stelle will ich darauf hinweisen, dass es für solche Extreme durchaus notwendige Anwendungsfälle gibt. Aber die Erfahrung zeigt, eine Vielzahl von Entwicklungsprojekten liegen im „grauen“ Bereich.

Agiles Spezifizieren: Just in Time für User Stories

Erstellt am 31 Januar 2012
von Schreibe einen Kommentar

Es ist mir schon fast unangenehm, das Wort agil nun auch in diesem Kontext zu verwenden. Jedoch halte ich es für notwendig, einen genaueren Blick darauf zu werfen, was bei der Spezifikation von Anforderungen in einem agilen Umfeld zu beachten ist. Zu oft sehe ich, dass nun statt umfangreichen Spezifikationen noch umfangreichere Mengen von umfangreichen User Stories entstehen.

Agiles Arbeiten bedeutet für alle Beteiligten – nicht nur für Requirements Engineers – an vielen Stellen ein Umdenken.

Formulierungstipps – Teil 3

Erstellt am 24 Januar 2012
von Schreibe einen Kommentar
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Alle Systemausgaben sollen in der Datenbank DB34 gespeichert werden.

Sehen wir uns heute die oben stehende Anforderung genauer an. Dem
erfahrenen Autor sollte sofort der verwendete Universalquantor “Alle” auffallen,
wodurch die Eindeutigkeit dieser Anforderung leidet. Sollen wirklich alle
Systemausgaben gespeichert werden? Oder sollen nur bestimmte Fehlerfälle
gespeichert werden?

Kosten, Zeit und Qualität optimieren: Anforderungsmanagement für Produktlinien – Teil 1

Erstellt am 17 Januar 2012
von Schreibe einen Kommentar
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Kosten reduzieren, Entwicklungszeiten verkürzen und Qualität steigern sind die Gründe für die zunehmende Relevanz von Produktlinien in der Systementwicklung.

Die Entwicklung von Systemen unter dem Einsatz von Produktlinien geschieht größtenteils unter dem Aspekt der Wiederverwendung. Die einzelnen Systeme werden von einer gemeinsamen Plattform abgeleitet. Dabei wird ein möglichst großer Teil der Komponenten, welche die Plattform beinhaltet, wiederverwendet. Durch die Wiederverwendung von bereits entwickelten und getesteten Komponenten innerhalb der Produkte ermöglichen Produktlinien eine kostengünstigere Entwicklung von Systemen, die den Ansprüchen an hohe Funktionalität, Flexibilität und Qualität gerecht werden.

Automatisierte Generierung von UML-Diagrammen

Erstellt am 3 Januar 2012
von Schreibe einen Kommentar

Vor kurzem habe ich wieder erlebt wie hilfreich es sein kann, Anforderungen nicht nur in textueller Form zu beschreiben, sondern zusätzlich Diagramme zur Klärung einzusetzen.

Mit UML Zustandsdiagrammen spielte ein Kunde von HOOD die Status-Änderungen der Arbeitsergebnisse aus seinen Geschäftsprozessen auf einem Flipchart durch und gelangte zu überraschenden Erkenntnissen: einige Status-Übergänge waren unklar, obwohl eine textuelle Spezifikation für die Übergänge bereits vorlag.

RE CheckUp: Wo stehen Sie im Requirements Engineering?

Erstellt am 22 Dezember 2011
von Schreibe einen Kommentar

Anforderungsmanagement ist inzwischen seit vielen Jahren ein Thema bei Firmen, die komplexe Systeme, Software oder Dienstleistungen entwickeln und anbieten. Oft wurden große Anstrengungen unternommen, Prozesse und Werkzeuge zum Requirements Management zu etablieren. Erfolge sind zweifellos vielerorts zu sehen. Jetzt st es an der Zeit zu erfahren, wie gut etabliert Requirements Engineering in Ihrem Unternehmen inzwischen ist.

Formulierungstipps – Teil 2

Erstellt am 13 Dezember 2011
von Schreibe einen Kommentar
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Das System muss rot sein.

Ein Leser dieser Anforderung hat eine bestimmte Vorstellung der Farbe Rot. Viele Leser haben viele Vorstellungen – und zwar höchstwahrscheinlich unterschiedliche!

Problematisch ist hier die Verwendung des Eigenschaftsworts „rot“, da es nicht eindeutig definiert ist und daher unweigerlich zu verschiedenen Interpretationen führt.

Wer plant mit welchen Backlogs? – Sichtenwechsel notwendig!

Erstellt am 6 Dezember 2011
von Schreibe einen Kommentar

Kennen Sie auch die Situation, dass Ihre Projekte nicht die optimalen Voraussetzungen für Scrum haben? Sie haben also:

  • Entwickler, die zeitgleich in mehreren Projekten arbeiten.
  • Entwicklungsteam, die auf unterschiedliche Standorte und Zeitzonen verteilt sind.
  • Nur ein auslieferbares Release, wenn die Zulieferung vieler Teams erfolgt ist.

Reif, reifer, aber nicht überreif – Teil 1

Erstellt am 6 Dezember 2011
von 1 Komment
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Wenn wir nicht wissen, was wir machen sollen, wie können wir dann jemals erwarten, es richtig zu machen. Wenn wir nicht wissen, warum wir etwas machen sollen, wie können wir erwarten zu wissen, was wir machen sollen.