Brust oder Keule?

Erstellt am 30 April 2013
von Schreibe einen Kommentar

Das kann eine entscheidende Frage eines Gastes im Restaurant oder des Kochs sein, bevor dieser sein Essen zubereitet. Ob nun Brust oder Keule, soll lieber der Gast, Kellner oder der Koch entscheiden bzw. dabei unterstützen – Ich möchte heute die Frage der Entscheidungsfindung behandeln, um geeignete Pilotprojekte auszuwählen. Pilotprojekte sind reale Entwicklungsprojekte in Unternehmen, in denen erstmalig Verbesserungen, z. B. mit dem Fokus auf Requirements Engineering, durchgeführt werden. Die Auswahl dieser Pilotprojekte war u. a. eine Fragestellung, die wir im Rahmen eines SuRE® (Sustainable Requirements Engineering) Workshops auf der diesjährigen Reconf 2013 in München behandelt hatten.

Die perfekte Anforderung …

Erstellt am 7 August 2012
von Schreibe einen Kommentar

… zu formulieren könnte das Ziel sein. Ist es jedoch zielführend Anforderungen zu formulieren, die wirklich alle Qualitätskriterien wie z. B. Vollständigkeit, Eindeutigkeit oder Widerspruchsfreiheit  erfüllen? Welcher Aufwand wäre dafür notwendig und welcher Nutzen steht dahinter? Können Anforderungen in einer Entwicklung fehlerfrei formuliert werden? Zu welchem Zeitpunkt ist das möglich? Bei der Anforderungserhebung, während der Entwicklung, zur Abnahme des Produktes, in der operativen Phase oder zur Stilllegung bzw. Entsorgung des Produktes? Wie messen wir, ob eine Spezifikation wirklich alle Anforderungen enthält?

Sustainable Requirements Engineering

Erstellt am 6 März 2012
von Schreibe einen Kommentar

Sustainable Requirements Engineering (Sustainable RE) ist das nachhaltige und nutzbringende Anwenden sowie das ständige Optimieren von Requirements Engineering in einer Organisation.

Ein Unternehmen hat den Zustand des Sustainable RE erreicht, wenn

  • dessen Management vom Nutzen eines Requirements Engineering in der Software- und Systementwicklung überzeugt ist und das stetige Verbessern des Requirements Engineerings im Unternehmen für alle sichtbar unterstützt,
  • eine funktionierende RE Infrastruktur etabliert ist,
  • eine RE Kultur sich bei den Mitarbeitern und Organisationseinheiten des Unternehmens breit gemacht hat, und
  • wenn alle diese drei Elemente (Management Commitment, RE Infrastruktur und die notwendige RE Kultur) eng miteinander verzahnt sind und eine Einheit bilden.

Formulierungstipps – Teil 1

Erstellt am 6 Dezember 2011
von Schreibe einen Kommentar
This entry is part 2 of 5 in the series Textuelle Anforderungen

Nach Drücken der Taste müssen die Daten übertragen werden.

In der nun folgenden Blogserie werden wir Ihnen zahlreiche Tipps geben, wie Sie die oben genannte und weitere schwach formulierte Anforderungen verbessern können.

Durch die Tatsache, dass die Anforderung im Passiv formuliert ist, wird keine Aussage darüber gemacht, wer oder was die Daten übertragen muss. Es fehlt also der Akteur, der den zu entwickelnden Gegenstand darstellt.

Teure Anforderungen

Erstellt am 6 Dezember 2011
von Schreibe einen Kommentar
This entry is part 1 of 5 in the series Textuelle Anforderungen

Schwach formulierte Anforderungen können sich zu teuren Anforderungen entwickeln. Dies lässt sich durch einfache Maßnahmen vermeiden.

Vielen laufen sie tagtäglich über den Weg – „Anforderungen mit Verbesserungspotential“. Zur Verdeutlichung sollen hier zwei eindrückliche Beispiele genannt sein: „Nach Drücken der Taste müssen die Daten übertragen werden.“ oder „Das System muss leicht bedienbar sein.“.