Anforderungen strukturieren – 2. Techniken

Erstellt am 26 April 2017
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Im letzten Blog „Anforderungen  strukturieren – 1. Kriterien“ haben wir vorgestellt, welche Kriterien für die Strukturierung von Anforderungen relevant sind. Heute stellen wir Ihnen im 2. Teil dieser Blog-Serie ein paar Ideen und Konzepte vor, die die Anforderungsstrukturierung ermöglichen. Wir wollen die Frage beantworten: „Welche technischen Möglichkeiten gibt es, um Anforderungen zu strukturieren?“

Das Ende des Requirements Engineerings wie wir es kennen

Erstellt am 1 April 2017
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Nun ist es passiert ! Nach jahrhundertelangem Bemühen der Menschheit, den Weg von der Idee in die Realisierung zu verkürzen, ist der Durchbruch geschafft. Was haben sich Informatiker Gedanken über die semantische Lücke gemacht, was hat man Sprachen erfunden, um es für verschiedenste Fachdomänen praktischer zu machen, sich Hilfssysteme zu bauen. Es war immer die Hoffnung, dass wenn das Problem formuliert ist, die Lösung damit auf dem Tisch liegt.

Da hat man z.B. COBOL in die Welt gesetzt, um Wirtschaftlern  eine direkte Möglichkeit zu geben, einer Maschine sagen zu können, was man möchte. Da wurde SQL erfunden, so dass jedermann auf der Straße mal eben eine Datenbank abfragen könnte. Es ließen sich tausende weitere Beispiele und Versprechungen aufzählen, die nach einem ähnlichen Muster gestrickt sind.

Anforderungen strukturieren – 1. Kriterien

Erstellt am 30 März 2017
von Schreibe einen Kommentar

Die Teilnehmer unseres Trainingsangebotes bringen häufig ein konkretes Problem aus ihrem beruflichen Umfeld mit. Viele wollen wissen, wie man gute Anforderungen schreibt, andere wollen einfach die Grundlagen umfassend kennenlernen, die bei dem Umgang mit Anforderungen notwendig sind, sei es im klassischen oder agilen Umfeld.

Eine der häufigsten Fragen lautet: „Ich habe da eine Menge Anforderungen von verschiedenen Seiten in meinem Projekt. Wie strukturiere ich am besten diese heterogenen Anforderungen?

Es ist Samstagabend…

Erstellt am 14 März 2017
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…nach dem Abendessen, meine Mutter und mein Bruder sind bei uns zu Besuch. Meine Tochter ist auch Zuhause und wir haben uns entschieden, Karten zu spielen. „Schwimmen“ , so heißt unser Lieblingsspiel und unsere Gäste kennen es noch nicht, so müssen wir das Spiel nun erläutern. Der Kampf „ums Erklären dürfen“ geht los. Unser Töchterchen studiert Technische Redaktion und ich bin Berater. Das Töchterchen gewinnt und darf das Spiel erklären, während ich das Geschehen beobachte.

Inwieweit kann man das Erlernen eines Kartenspiels mit der Qualifizierung von Menschen in der Formulierung von Anforderungen in einem Entwicklungsunternehmen vergleichen und was wir hierbei voneinander lernen können, folgt jetzt:

Anforderungsdokumentation ist nicht generell sinnvoll!

Erstellt am 28 Februar 2017
von Schreibe einen Kommentar

Vor etwa zwei Jahren habe ich mit einem Kunden die Fragestellung erörtert, inwieweit sich User Stories in einer Entwicklung im regulierten Umfeld einsetzen lassen. Es herrschte die Meinung, User Stories seien gänzlich ungeeignet um im regulierten Umfeld eingesetzt zu werden, da sie nicht detailliert genug seien, um als geforderte Anforderungsdokumentation zu dienen.

Wie cool ist Requirements Engineering denn?

Erstellt am 15 Februar 2017
von Schreibe einen Kommentar

…wahrscheinlich nicht sooooo cool, zumindest bei meiner Tochter, denn die verbindet „Anforderungen“ eher mit Aussagen wie „Räum den Tisch ab!“ und „Räum dein Zimmer auf!“.

Doch welchen Stellenwert hat Requirements Engineering und der Umgang mit Anforderungen heutzutage im Umfeld der Software-, Produkt- und Dienstleistungsentwicklung?

Seit vielen Jahren geben wir Kurse für Requirements Engineering und Management. Vor einigen Jahren kamen dort interessierte Systemingenieure zu uns, die merkten, dass die Spezifikation „ihres“ Systems immer komplexer wird. Sie wollten wissen,

Wenn der Termin drückt, werden Strukturen aufgebrochen

Erstellt am 31 Januar 2017
von Schreibe einen Kommentar

Kennen Sie das auch?: Der Endtermin für ein Projekt rückt immer näher, aber die Arbeit ist noch nicht erledigt. Das Projektziel ist nicht klar, oder wird immer wieder angepasst. Es gibt ständig neue Änderungen an den Anforderungen. Der ursprüngliche Zeitplan passt vorne und hinten nicht mehr. Einzig der Termin für die Markteinführung des Produkts steht fest und muss erfüllt werden!

Haben Sie zu viel Geld?

Erstellt am 25 Januar 2017
von Schreibe einen Kommentar

Glaubt man einer Studie der Standish Group aus dem Jahre 2002, könnte man dies glauben. Dieser Studie zufolge werden 45% aller Features eines Produkts nie benutzt. Führen Sie sich die Bedeutung des Wortes „nie“ nochmals vor Augen: diese Features werden nicht gelegentlich, oder selten, oder nur von speziellen, kleinen Zielgruppen genutzt, sondern überhaupt gar nicht! Wozu dann all der Aufwand, all die Zeit, all das Geld während der Entwicklung?

Konfliktlösungsfähigkeit – Eine Eigenschaft eines Requirements Engineers?

Erstellt am 17 Januar 2017
von Schreibe einen Kommentar

Welche sind die notwendigen Eigenschaften eine Requirements Engineers? Wer IREB CPRE zertifiziert ist, das Buch [1] gelesen oder an einem HOOD Training zur Vorbereitung auf die CPRE Zertifizierung teilgenommen hat, kann diese Frage mit Leichtigkeit beantworten.
Heute möchte ich mit diesem Beitrag anhand der Eigenschaft „Konfliktlösungsfähigkeit“ demonstrieren, wie praxisrelevant diese geforderten Eigenschaften an einen Requirements Engineer sind.