Vorsprung durch Wissen – Software Quality Days

Erstellt am 31 Januar 2018
von Schreibe einen Kommentar

Ich möchte diesen Artikel mit einer kleinen – aber meiner Meinung nach sehr zutreffenden – Metapher zum Thema “Wissen aneignen” einleiten:

Mit dem Aneignen von Wissen verhält es sich ähnlich wie mit dem Gedeihen einer Pflanze. Damit eine Pflanze wachsen kann, bedarf es mehrerer Komponenten (Licht, Wasser, CO2 …), die in bestimmten Mengen und Intervallen zugeführt werden müssen. Fehlt auch nur einer dieser essentiellen Bestandteile, kann diese unmöglich weiterwachsen und stirbt irgendwann.

In der Natur sind diese lebensnotwendigen Stoffe überall reichlich vorhanden, sodass die Pflanze ihre „Nahrung“ völlig selbstständig aufnehmen kann.

Hat die Pflanze hingegen weniger Glück gehabt und muss ihr tristes Dasein in einem unnatürlichen Umfeld – wie zum Beispiel einem Wohnzimmer – fristen, sieht die Situation wieder vollkommen anders aus. Damit sie sich in diesem fremden Umfeld entfalten kann, muss sich jemand ständig um das Wohl der Pflanze kümmern, da diese ansonsten langsam aber sicher vertrocknen würde.

Vielleicht hat ja der ein oder andere bereits den Hintergrund dieser kleinen Einleitung erraten? Nein?

Das Risiko sehe ich nicht

Erstellt am 6 November 2017
von Schreibe einen Kommentar

Success is the ability to go from one failure to another with no loss of enthusiasm.

  1. Churchill

Egal ob bei der täglichen Arbeit, oder bei unserer Lieblingsbeschäftigung in der Freizeit: wir gehen oft davon aus, auf dem Gebiet womit wir uns gerade beschäftigen, über sehr gutes Wissen zu verfügen, um die Herausforderungen der jeweiligen Aufgabe zu meistern.

Wir sehen uns als Meisterköche, sind (in Gedanken) erstklassige Sportler mit überragender Technik, und beim Autofahren gehören wir zu denen, die als Vorbild in Verkehrssicherheitstrainings gelten könnten. Zumindest meinen wir das.

In der Arbeitswelt halten wir uns für gute Berater und auf jeden Fall sind wir bei Vorliegen einer Gaußschen Normalverteilung des erforderlichen Wissens, das es zur Lösung einer Aufgabe braucht, auf der rechten Seite, weit weg vom Durchschnitt anzutreffen.

Tatsächlich liegt unser Wissen oft auf einem Niveau, das uns die Möglichkeit bietet, noch sehr viel dazu lernen zu können.