Wer bin ich – und wenn ja, wieviele? Requirements Engineers in der Sinnkrise…

Erstellt am 9 September 2014
von Schreibe einen Kommentar
This entry is part 1 of 1 in the series Casting für Product Owner

Und es trifft nicht nur die Requirements Engineers (REs), es trifft auch die Business Analysten (BAs), wie ich im Gespräch mit einer Teilnehmerin am Scrum Day erfuhr: „Unsere Entwicklung arbeitet jetzt mit Scrum – und ich weiß gar nicht mehr, was meine Aufgabe ist…“. Dabei ist das Arbeiten als RE/BA in einem Scrum Team herrlich. So vielfältige Aufgaben und Möglichkeiten, sich und sein Wissen einzubringen, habe ich bisher nur beim Arbeiten in einem agilen Team gehabt. Der Transfer der agilen Werte und Prinzipien auf das Requirements Engineering und die Rolle Requirements Engineer in einem agilen Umfeld ist eine Herausforderung für viele Menschen und Organisationen. Die heutigen Zertifizierungen am Markt zu Scrum/Agile und Requirements Engineering haben eines gemeinsam: Sie konzentrieren sich entweder auf das Thema Agilität/Scrum oder auf das Thema Requirements Engineering. Auch “Agile Extensions”, wie sie der BABoK oder das PMI veröffentlicht haben, ergänzen nur die agile Sichtweise, sie bieten keine übergreifende integrierte Sicht. Meine Erfahrung in der Arbeit mit agilen Teams und Organisationen auf dem Weg zu mehr Agilität zeigt jedoch, dass gerade die Verbindung beider Themen in der Praxis Schwierigkeiten macht. Die Transferleistung gelingt nicht oder nur schwer.

#3: Der Defect

Erstellt am 5 August 2014
von Schreibe einen Kommentar
This entry is part 3 of 3 in the series Änderungsmanagement im ALM

Nachdem im ersten Blogbeitrag dieser Serie ein allgemeiner Überblick gegeben wurde und im zweiten Teil die erste Vertiefung mit dem „Bug“ erfolgte, wollen wir uns im dritten Teil mit dem Defect beschäftigen.

Ein Defect beschreibt einen Fehler, der

#2: Der “Bug”

Erstellt am 15 Juli 2014
von Schreibe einen Kommentar
This entry is part 2 of 3 in the series Änderungsmanagement im ALM

In den ALM Phasen gehen wir nun auf die Reise und werden Artefakte des Change Managements (ChM) unter die Lupe nehmen. Dabei steht diesem Teil der Blog Reihe vor allem die Phase “Develop” im Vordergrund. Eines der Artefakte des ChM der Bug, der eben nur in dieser Phase entsteht. Genauer gesagt,

Verinnerlichung

Erstellt am 27 Mai 2014
von Schreibe einen Kommentar
This entry is part 4 of 5 in the series Ein Weg zur agilen Organisation

Das agile Manifest ist über 10 Jahre alt. Ich bin Anhänger der Werte und Prinzipien, die in diesem Manifest beschrieben wurden. Für mich gehört zu einem Prozess der Verinnerlichung dieser Werte und Prinzipien allerdings mehr als der Glaube an die Ko­ry­phäen, die sich damals darauf geeinigt haben.

Ich finde, dass man sich auch mit Gegenargumenten auseinandersetzen und für die eigenen Positionen gute Begründungen finden sollte. Dazu folgendes, nicht ganz ernst gemeintes Gedankenexperiment.

Ich mach mir die Welt widewide wie sie mir gefällt.

Erstellt am 8 Oktober 2013
von Schreibe einen Kommentar

Unsere Entwickler sollen agil arbeiten, Teams sollen sich selber organisieren, das ganze Management soll noch folgen. Produkte werden schneller, fehlerfreier, vernetzter, individueller und mit weniger Kosten auf den Markt gebracht. Um diesen Herausforderungen gewachsen zu bleiben, müssen wir auch unsere Werkzeuge – mit denen wir die tägliche Wertschöpfung erbringen wollen – im Blick behalten. Dabei geht es im ersten Schritt

Appifziert! Aber agil!

Erstellt am 15 Januar 2013
von Schreibe einen Kommentar

Ständig werden wir mit einer zunehmenden Zahl an Software konfrontiert. Auf dem PC, dem Smartphone – ja sogar schon Zuhause auf dem Fernseher! Es gibt wohl in den letzten Jahren keine Erfolgsgeschichte, welche mit der der sogenannten “Apps” vergleichbar ist. Doch was ist eigentlich eine App? Wikipedia schreibt dazu folgendes: “[…] Im deutschen Sprachraum wird die Abkürzung App oftmals mit mobiler App gleichgesetzt, also Anwendungssoftware für Mobilgeräte wie Smartphones und Tablet-Computer. Allerdings wird inzwischen auch teilweise Desktop-Anwendungssoftware App[…]”