ISO26262 und Scrum – kein Widerspruch

Erstellt am 15 März 2016
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Vorvergangene Woche habe ich mit meinem Kollegen Karsten Krennrich im Rahmen der REConf® 2016 einen Workshop mit Repräsentanten aus der Automobilentwicklung veranstaltet. Alle Anwesenden kamen zu der Überzeugung, dass sich die genannte Sicherheitsnorm grundsätzlich unter dem Einsatz des Scrum-Frameworks umsetzen lässt. Ich möchte im Folgenden skizzieren, wie es zu dieser Einschätzung kam.

„Oh, die Zettelchen sind schon entsorgt!“ – Der Albtraum eines jeden Scrum Teams.

Erstellt am 10 November 2015
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Bei meinem letzten Projekt wurde ich Zeuge einer interessanten Begebenheit. Frühmorgens kam Product Owner Bernd in die Teambesprechung und traf dort den Rest seiner Mannschaft an. Es wäre ein ganz normaler Tag geworden mit einem ganz normalen Daily Scrum. Das Team hätte mit Hilfe des Taskboards reflektiert, was es seit dem letzten Daily Scrum erreicht hat, was es bis zum nächsten Daily Scrum erreichen möchte, und was dabei im Weg steht. Sowohl das Taskboard wie auch das Sprint- und das Product-Backlog befanden sich auf Klebezettel und tapezierten seit einiger Zeit die Wände eines Berliner Großraumbüros. Alles lief eigentlich wie am Schnürchen, die User Stories waren ausgiebig analysiert, das Team höchst motiviert und das Produktinkrement stellte selbst den kritischsten Kunden zufrieden. Es hätte alles so einfach sein können…

Gegen das “Nicht Verstehen” – SCRUM richtig Agil machen

Erstellt am 4 November 2015
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SCRUM ist beliebt und erfreut sich einer immer weiteren Verbreitung. Aber nicht für alle, die sich dieser Methodik annähern, scheint es ein “Silver Bullet” zu sein. Neben den vielen erfolgreichen Projekten gibt es eine ganze Reihe von Firmen, die noch  keine erfolgreiche Entwicklung mittels SCRUM erreichen konnten. Solche Schwierigkeiten werden kaum an die große Glocke gehängt, aber wenn man im Netz sucht, dann stößt man auf agile Coaches, die auch schon mal Ihr Leid klagen:

Scrum – the hard parts

Erstellt am 22 September 2015
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Meine persönliche Favoritenliste der “hard parts” von Scrum und wie Sie sie gekonnt umschiffen. Weitere Inspirationen finden Sie hier: https://www.scrum.org/ScrumBut.

Nur die Entwickler schätzen

Laut Scrum Guide dürfen nur die Mitglieder des Entwicklungsteams Aufwände schätzen, also weder Scrum Master, noch Product Owner.

Aufruf zur Blog-Parade / Ein Diskurs

Erstellt am 21 Juli 2015
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Ist KVP eine Lüge?

In der folgenden Geschichte werden Sie mit einer Aussage konfrontiert, die eine Diskussion über das Thema „Kontinuierlicher Verbesserungsprozess“ entfachen soll. Veröffentlichen Sie Ihr Statement auf Ihrem eigenen Blog und lassen Sie es uns wissen. Wir sind gespannt:

Do’s and don’ts bei der empirischen Prozesssteuerung in Scrum

Erstellt am 24 Februar 2015
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Sichtbarkeit, Inspektion und Anpassung, das sind die drei Handlungsfelder der empirischen Prozesssteuerung, welche Scrum nutzt um komplexe Produkte erfolgreich zu entwickeln.

Die Sichtbarkeit und ein team-übergreifendes Verständnis der Artefakte sind Voraussetzung für eine erfolgreiche Inspektion. Die Inspektionen finden kontinuierlich statt, um Abweichungen möglichst bald zu identifizieren und mit Aktionen entgegen zu steuern. Welche Aktionen für eine Anpassung geeignet sind, ist jedoch nicht immer eindeutig. Angenommen, das Entwicklungsteam scheitert regelmäßig daran das Sprint Backlog vollständig abzuarbeiten. Basierend auf der Inspektion sind folgende weniger-zielführende Aktionen (Don‘ts) und mögliche sinnvolle Aktionen (Do’s) möglich:

Ein StandUp am Morgen auf nüchternen Magen

Erstellt am 12 Dezember 2014
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Symptome

Gerade in der nun dunkler und kälter werdenden Jahreshälfte häufen sich wieder vermehrt die immer gleichen Symptome: Kratziger Hals, Husten, Müdigkeit, Schüttelfrost, Kopfschmerzen. Sie fühlen sich nicht richtig wohl und wissen, dass Ihr Gesundheits-Level deutlich besser sein kann.

Medikation

Agil ist grün

Erstellt am 2 Dezember 2014
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“Dieser Prozess dient der vollständigen Erfassung, Dokumentation und Rückverfolgbarkeit sämtlicher, im Entwicklungsprozess anfallender Anforderungen.“

Diesen einleitenden Satz lesend, stürzte ich mich bei einem Kunden in das Abenteuer „Prozesshandbuch“, um mich auf meine bevorstehende Tätigkeit bestmöglich vorzubereiten. Meine erste Aufgabe bestand in der Erstellung einer Auswertung, die auf Basis von in einem Anforderungsmanagementtool erstellten Anforderungen diejenigen sichtbar machen sollte, die formellen Qualitätskriterien wie Rechtschreibung, Satzstellung, etc. nicht oder nur unzureichend entsprachen. Auf meine Frage, welchem Zweck diese Auswertung diene, erhielt ich folgende Antwort:

Wer bin ich – und wenn ja, wieviele? Requirements Engineers in der Sinnkrise…

Erstellt am 9 September 2014
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Und es trifft nicht nur die Requirements Engineers (REs), es trifft auch die Business Analysten (BAs), wie ich im Gespräch mit einer Teilnehmerin am Scrum Day erfuhr: „Unsere Entwicklung arbeitet jetzt mit Scrum – und ich weiß gar nicht mehr, was meine Aufgabe ist…“. Dabei ist das Arbeiten als RE/BA in einem Scrum Team herrlich. So vielfältige Aufgaben und Möglichkeiten, sich und sein Wissen einzubringen, habe ich bisher nur beim Arbeiten in einem agilen Team gehabt. Der Transfer der agilen Werte und Prinzipien auf das Requirements Engineering und die Rolle Requirements Engineer in einem agilen Umfeld ist eine Herausforderung für viele Menschen und Organisationen. Die heutigen Zertifizierungen am Markt zu Scrum/Agile und Requirements Engineering haben eines gemeinsam: Sie konzentrieren sich entweder auf das Thema Agilität/Scrum oder auf das Thema Requirements Engineering. Auch “Agile Extensions”, wie sie der BABoK oder das PMI veröffentlicht haben, ergänzen nur die agile Sichtweise, sie bieten keine übergreifende integrierte Sicht. Meine Erfahrung in der Arbeit mit agilen Teams und Organisationen auf dem Weg zu mehr Agilität zeigt jedoch, dass gerade die Verbindung beider Themen in der Praxis Schwierigkeiten macht. Die Transferleistung gelingt nicht oder nur schwer.

Die Qual der Wahl – das Konferenzprogramm der Manage Agile 2014 steht fest

Erstellt am 29 Juli 2014
von Schreibe einen Kommentar

manageagile_2014_quadrat_500pxWir Frauen sind es ja eigentlich gewöhnt aus einem überreichen Angebot auswählen zu müssen. Das geht morgens schon los mit der Frage „Was soll ich anziehen“, setzt sich in der Mittagspause fort mit der Entscheidung ob „Salat, Gemüse, oder doch das Schnitzel“ und (ja, ich bediene jetzt wirklich jedes Klischee) endet mit Verlustgefühlen oder Gewissensbissen nach dem Besuch im Schuhladen (je nach Anzahl der erworbenen Paar Schuhe). Und nein, Sie sind nicht aus Versehen auf dem Blog einer Frauenzeitschrift gelandet – gleich geht’s weiter mit agil.