Ein Hardware Scrum Hackathon

Erstellt am 15 Juni 2017
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Natürlich funktioniert Scrum auch für Hardware- und Systementwicklung. Dafür gibt es inzwischen genügend erfolgreiche Beispiele, viele an denen HOOD aktiv mitgearbeitet hat. Klar, es gibt ein paar Besonderheiten und einige Herausforderungen sind anders gelagert als in reinen Softwareentwicklungen, aber der Methoden-Bauchladen ist inzwischen voll genug um für unterschiedlichste Domänen passende Praktiken anbieten zu können. Einen signifikanten Unterschied gibt es aber nach wie vor in der Menge an Skepsis, die uns entgegen schlägt, wenn wir HW- und Systemingenieure in der agilen Transformation begleiten. Dabei ist der Wunsch, in kürzeren Zyklen risikoärmer auf Kundenfeedback reagieren zu können, durchaus genauso stark ausgeprägt wie bei den Softwareentwicklern.

Die abgespeckte Sprint-Retrospektive

Erstellt am 24 November 2016
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Wenn Sie als Scrum Master arbeiten, dann erleben retro Sie wahrscheinlich auch, dass die Retrospektive nicht zu den heiß geliebten Scrum-Events gehört.  Ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass Retrospektiven wirklich etwas bringen, nämlich Reflektion und Kommunikation darüber, was verbessert werden kann.

Ich bin daher ständig auf der Suche nach neuen Formaten, die von den Teams als nützlich empfunden werden. Das strikte Festhalten an 5 aufeinander folgenden Phasen ist meiner Erfahrung nach nicht notwendig, und manchmal sogar kontraproduktiv.

Scrum – the hard parts 2: sprint harder

Erstellt am 9 August 2016
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Sprint_harder

Quelle: pixabay

Im ersten Teil dieser Serie habe ich meine persönliche Favoritenliste der „hard parts“ von Scrum vorgestellt und wie Sie diese gekonnt umschiffen können.

Auch im zweiten Teil möchte ich Ihnen einen bunten Strauß an Bad Practices und Workarounds anbieten – aus der Praxis, für die Praxis. Scheitern garantiert.

Viel Spaß!

Scrum und ISO 26262: Nahe Verwandte oder grundlegend verschieden?

Erstellt am 12 April 2016
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Im Rahmen eines Workshops sind mein Kollege Philip Stolz und ich gemeinsam mit den Teilnehmern, überwiegend Kollegen aus der Automobilentwicklung, dieser Frage auf den Grund gegangen. Wir haben Unterschiede und Gemeinsamkeiten des Scrum Frameworks und der Norm ISO 26262 herausgearbeitet.

ISO26262 und Scrum – kein Widerspruch

Erstellt am 15 März 2016
von 1 Komment

Vorvergangene Woche habe ich mit meinem Kollegen Karsten Krennrich im Rahmen der REConf® 2016 einen Workshop mit Repräsentanten aus der Automobilentwicklung veranstaltet. Alle Anwesenden kamen zu der Überzeugung, dass sich die genannte Sicherheitsnorm grundsätzlich unter dem Einsatz des Scrum-Frameworks umsetzen lässt. Ich möchte im Folgenden skizzieren, wie es zu dieser Einschätzung kam.

„Oh, die Zettelchen sind schon entsorgt!“ – Der Albtraum eines jeden Scrum Teams.

Erstellt am 10 November 2015
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Bei meinem letzten Projekt wurde ich Zeuge einer interessanten Begebenheit. Frühmorgens kam Product Owner Bernd in die Teambesprechung und traf dort den Rest seiner Mannschaft an. Es wäre ein ganz normaler Tag geworden mit einem ganz normalen Daily Scrum. Das Team hätte mit Hilfe des Taskboards reflektiert, was es seit dem letzten Daily Scrum erreicht hat, was es bis zum nächsten Daily Scrum erreichen möchte, und was dabei im Weg steht. Sowohl das Taskboard wie auch das Sprint- und das Product-Backlog befanden sich auf Klebezettel und tapezierten seit einiger Zeit die Wände eines Berliner Großraumbüros. Alles lief eigentlich wie am Schnürchen, die User Stories waren ausgiebig analysiert, das Team höchst motiviert und das Produktinkrement stellte selbst den kritischsten Kunden zufrieden. Es hätte alles so einfach sein können…

Gegen das „Nicht Verstehen“ – SCRUM richtig Agil machen

Erstellt am 4 November 2015
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SCRUM ist beliebt und erfreut sich einer immer weiteren Verbreitung. Aber nicht für alle, die sich dieser Methodik annähern, scheint es ein „Silver Bullet“ zu sein. Neben den vielen erfolgreichen Projekten gibt es eine ganze Reihe von Firmen, die noch  keine erfolgreiche Entwicklung mittels SCRUM erreichen konnten. Solche Schwierigkeiten werden kaum an die große Glocke gehängt, aber wenn man im Netz sucht, dann stößt man auf agile Coaches, die auch schon mal Ihr Leid klagen:

Scrum – the hard parts

Erstellt am 22 September 2015
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This entry is part 1 of 2 in the series Scrum - the hard parts

Meine persönliche Favoritenliste der „hard parts“ von Scrum und wie Sie sie gekonnt umschiffen. Weitere Inspirationen finden Sie hier: https://www.scrum.org/ScrumBut.

Nur die Entwickler schätzen

Laut Scrum Guide dürfen nur die Mitglieder des Entwicklungsteams Aufwände schätzen, also weder Scrum Master, noch Product Owner.

Aufruf zur Blog-Parade / Ein Diskurs

Erstellt am 21 Juli 2015
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Ist KVP eine Lüge?

In der folgenden Geschichte werden Sie mit einer Aussage konfrontiert, die eine Diskussion über das Thema „Kontinuierlicher Verbesserungsprozess“ entfachen soll. Veröffentlichen Sie Ihr Statement auf Ihrem eigenen Blog und lassen Sie es uns wissen. Wir sind gespannt:

Do’s and don’ts bei der empirischen Prozesssteuerung in Scrum

Erstellt am 24 Februar 2015
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Sichtbarkeit, Inspektion und Anpassung, das sind die drei Handlungsfelder der empirischen Prozesssteuerung, welche Scrum nutzt um komplexe Produkte erfolgreich zu entwickeln.

Die Sichtbarkeit und ein team-übergreifendes Verständnis der Artefakte sind Voraussetzung für eine erfolgreiche Inspektion. Die Inspektionen finden kontinuierlich statt, um Abweichungen möglichst bald zu identifizieren und mit Aktionen entgegen zu steuern. Welche Aktionen für eine Anpassung geeignet sind, ist jedoch nicht immer eindeutig. Angenommen, das Entwicklungsteam scheitert regelmäßig daran das Sprint Backlog vollständig abzuarbeiten. Basierend auf der Inspektion sind folgende weniger-zielführende Aktionen (Don‘ts) und mögliche sinnvolle Aktionen (Do’s) möglich: