Als der System Product Owner mit dem Daily Build den Stairway to Heaven hinaufstieg

Erstellt am 10 Oktober 2017
von Schreibe einen Kommentar
This entry is part 4 of 4 in the series Agile Organisationsentwicklung

Giorgio Vasari II - Jacob's Dream - Walters 372508

Dass neue Technologien die Arbeitswelt verändern, manchmal schnell, manchmal langsam und unmerklich, das ist heutzutage offensichtlich. Dieser Wandel vollzieht sich auch in der Arbeitswelt der Erfinder und Entwickler. Es fängt damit an, dass wir am Entwicklungsplatz Neuerungen in den Entwicklungsgegenstand einbringen können. Dieser wird dann virtuell gebaut und wir können sofort testen. Klingt jetzt nicht atemberaubend, nur war das früher mit viel mehr Wartezeit verbunden.

Warum sind agile Teams produktiver?

Erstellt am 3 Mai 2016
von Schreibe einen Kommentar

Was macht gute agile Teams aus? Nach meiner Erfahrung spielen vor allem folgende Faktoren dabei eine entscheidende Rolle:

  • die Größe des Teams,
  • die Möglichkeit, den Goldstandard der Kommunikation zu nutzen, die Kommunikation von Angesicht zu Angesicht,
  • die gute Mischung der Fähigkeiten (cross functional team) und
  • die Stabilität über einen längeren Zeitraum.

iStock_000008364248Small

Die Größe des Teams ist dabei wohl der entscheidende Faktor. Dies wird auch durch eine zunehmende Zahl von Studien belegt.

„Tooleinführung?“. „Ja klar, äh nein, ich mein Jein!“

Erstellt am 29 Februar 2016
von Schreibe einen Kommentar
This entry is part 2 of 2 in the series Storytelling

Im letzten Artikel unserer Blogserie beschäftigten wir uns mit den alltäglichen „Impediments“ eines  agilen Entwicklerteams. Nachdem das Product Backlog und das Sprint Backlog kurzfristig Opfer einer Reinigungsfachkraft geworden sind, wurde der Wunsch nach einem Werkzeug unter dem Team laut, um die Ergebnisse nachhaltig zu digitalisieren.

Wer bin ich – und wenn ja, wieviele? Requirements Engineers in der Sinnkrise…

Erstellt am 9 September 2014
von Schreibe einen Kommentar
This entry is part 1 of 1 in the series Casting für Product Owner

Und es trifft nicht nur die Requirements Engineers (REs), es trifft auch die Business Analysten (BAs), wie ich im Gespräch mit einer Teilnehmerin am Scrum Day erfuhr: „Unsere Entwicklung arbeitet jetzt mit Scrum – und ich weiß gar nicht mehr, was meine Aufgabe ist…“. Dabei ist das Arbeiten als RE/BA in einem Scrum Team herrlich. So vielfältige Aufgaben und Möglichkeiten, sich und sein Wissen einzubringen, habe ich bisher nur beim Arbeiten in einem agilen Team gehabt. Der Transfer der agilen Werte und Prinzipien auf das Requirements Engineering und die Rolle Requirements Engineer in einem agilen Umfeld ist eine Herausforderung für viele Menschen und Organisationen. Die heutigen Zertifizierungen am Markt zu Scrum/Agile und Requirements Engineering haben eines gemeinsam: Sie konzentrieren sich entweder auf das Thema Agilität/Scrum oder auf das Thema Requirements Engineering. Auch “Agile Extensions”, wie sie der BABoK oder das PMI veröffentlicht haben, ergänzen nur die agile Sichtweise, sie bieten keine übergreifende integrierte Sicht. Meine Erfahrung in der Arbeit mit agilen Teams und Organisationen auf dem Weg zu mehr Agilität zeigt jedoch, dass gerade die Verbindung beider Themen in der Praxis Schwierigkeiten macht. Die Transferleistung gelingt nicht oder nur schwer.

Die Qual der Wahl – das Konferenzprogramm der Manage Agile 2014 steht fest

Erstellt am 29 Juli 2014
von Schreibe einen Kommentar

manageagile_2014_quadrat_500pxWir Frauen sind es ja eigentlich gewöhnt aus einem überreichen Angebot auswählen zu müssen. Das geht morgens schon los mit der Frage „Was soll ich anziehen“, setzt sich in der Mittagspause fort mit der Entscheidung ob „Salat, Gemüse, oder doch das Schnitzel“ und (ja, ich bediene jetzt wirklich jedes Klischee) endet mit Verlustgefühlen oder Gewissensbissen nach dem Besuch im Schuhladen (je nach Anzahl der erworbenen Paar Schuhe). Und nein, Sie sind nicht aus Versehen auf dem Blog einer Frauenzeitschrift gelandet – gleich geht’s weiter mit agil.

Xtreme Simplicity – mach’s doch mit der Hand!

Erstellt am 6 Mai 2014
von Schreibe einen Kommentar

Kürzlich nahm ich an einer Story Time eines Scrum Teams teil. Das Ziel war, Klarheit in einige User Stories zu bringen, um diese dann schätzen zu können. Als die Zeit für die Schätzung gekommen war, sehe ich mich um: Keine Planning Poker Karten, keine Handys (mit Poker-App) am Tisch, nichts… Wie will das Team schätzen? Ich stelle mich also auf eine langwierige Schätzsession mit vielen Diskussionen ein. Ich plane im Geiste schon meine anschließende Intervention, um das Thema relative Schätzung zu motivieren. Plötzlich geht alles ganz schnell. Auf ein Zeichen des Scrum Masters heben alle Teammitglieder eine Hand, die Schätzzahl wird notiert und es geht weiter. Was war passiert? Und wieder einmal habe ich etwas gelernt: es geht immer noch einfacher!

Warum ist es so schwer, ein Scrum-Team zu bilden?

Erstellt am 25 Juni 2013
von 2 Kommentare

Eine typische Organisationsform für System- und Softwareentwicklung sind Komponenten-Teams. Entwickler werden um Komponenten herum gruppiert, es gibt ein Team für Komponente X und eines für Komponente Y; dann gibt es auch oft Spezialteams wie ein GUI-Team oder ein Test-Team.

Eine andere weitverbreitete Organisationsform ist die Einteilung in Silos, Pools oder Services entlang der Disziplinen, also ein Requirements-Service, ein Design-Service, ein Test-Service (das eignet sich für Outsourcing angeblich sehr gut) und die Mitarbeiter dieser Services werden dann Projekten gemäß ihrer „Spezialisierung“ zugeordnet. Jeder Mitarbeiter arbeitet gewöhnlich in mehreren Projekten gleichzeitig.

Spannende Vorträge rund um Application Lifecycle Management

Erstellt am 16 April 2013
von Schreibe einen Kommentar

Auch der 3. ALM Summit in Redmond war für mich wieder DIE Konferenz, wenn es um Application Lifecycle Management (ALM) geht. Im Focus diesmal, neben sehr interessanten Erfahrungsberichten aus den agilen Umfeld, das Thema Testen in vielen Facetten. Seit kurzem sind nun die Vorträge des ALM Summit als Videostream verfügbar und damit ein Nacherleben der Sessions möglich. Die meisten Beiträge sind wirklich sehenswert, aber einige möchte ich Ihnen besonders ans Herz legen.
Hier meine Top 5:

Pecha Kucha: Der Scrumertinger

Erstellt am 19 Februar 2013
von Schreibe einen Kommentar

RE-Phänomene in agilen Projekten oder such den Scrumertinger! Im Rahmen der Pecha Kucha Night auf der OOP 2013 kommen wir diesem viel zu realen Wesen auf die Spur. Viel Vergnügen mit einer etwas anderen Vortragsform und Susanne Mühlbauer mit dem Beitrag: Scrumertinger: RE-Phänomene in agilen Projekten auf der OOP 2013.
Für mehr Informationen zum Thema Pecha Kucha siehe Wikipedia: Pecha Kucha.

Wirksame Gegenmittel gegen RE-Phänomene und Scrumertinger finden Sie auch in unseren Trainingsangeboten, zum Beispiel hier:

  • Gute User Stories – Workshop für Autoren
  • RE im agilen Umfeld

 

 

 

Verschlossene Türen und Scrum

Erstellt am 27 November 2012
von Schreibe einen Kommentar

Gestern traf ich eine neue Kollegin des Nachbarprojektes vor der verschlossenen Tür ihres Projektbüros. Wir begannen uns über unsere Projekte auszutauschen und es stellte sich heraus, dass wir gerade am gleichen Thema arbeiten, allerdings in verschiedenen Projekten. Der Wissensaustausch war für uns beide informativ und gewinnbringend. Auf dem Nachhauseweg musste ich über die Begegnung nachdenken und mir sind Parallelen zur agilen Vorgehensweise aufgefallen.