Der Kundenflüsterer

Erstellt am 13 August 2013
von Schreibe einen Kommentar

Eine wichtige Aufgabe des Requirements Engineers ist die Erstellung und Pflege der Systemspezifikation. Er leitet dazu Kundenanforderungen ab, spezifiziert diese auf einem angemessenen Abstraktionsniveau und bietet dadurch eine solide Arbeitsgrundlage für nachfolgende Entwicklungsaktivitäten, z.B. die Softwareentwicklung. Doch woher weiß der Requirements Engineer eigentlich, was der Kunde wirklich will?

Kosten, Zeit und Qualität optimieren: Anforderungsmanagement für Produktlinien – Teil 6: Von der Produktlinieninfrastruktur zum Produkt

Erstellt am 5 Februar 2013
von Schreibe einen Kommentar
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In Teil 5 der Blogreihe wurde ein Beispiel für die Implementierung einer Produktlinieninfrastruktur gezeigt. Die Frage die wir heute beantworten ist: Wie entsteht ein konkretes Produkt aus der Produktlinieninfrastruktur?

Die perfekte Anforderung …

Erstellt am 7 August 2012
von Schreibe einen Kommentar

… zu formulieren könnte das Ziel sein. Ist es jedoch zielführend Anforderungen zu formulieren, die wirklich alle Qualitätskriterien wie z. B. Vollständigkeit, Eindeutigkeit oder Widerspruchsfreiheit  erfüllen? Welcher Aufwand wäre dafür notwendig und welcher Nutzen steht dahinter? Können Anforderungen in einer Entwicklung fehlerfrei formuliert werden? Zu welchem Zeitpunkt ist das möglich? Bei der Anforderungserhebung, während der Entwicklung, zur Abnahme des Produktes, in der operativen Phase oder zur Stilllegung bzw. Entsorgung des Produktes? Wie messen wir, ob eine Spezifikation wirklich alle Anforderungen enthält?

Formulierungstipps – Teil 3

Erstellt am 24 Januar 2012
von Schreibe einen Kommentar
This entry is part 4 of 5 in the series Textuelle Anforderungen

Alle Systemausgaben sollen in der Datenbank DB34 gespeichert werden.

Sehen wir uns heute die oben stehende Anforderung genauer an. Dem
erfahrenen Autor sollte sofort der verwendete Universalquantor “Alle” auffallen,
wodurch die Eindeutigkeit dieser Anforderung leidet. Sollen wirklich alle
Systemausgaben gespeichert werden? Oder sollen nur bestimmte Fehlerfälle
gespeichert werden?

Formulierungstipps – Teil 2

Erstellt am 13 Dezember 2011
von Schreibe einen Kommentar
This entry is part 3 of 5 in the series Textuelle Anforderungen

Das System muss rot sein.

Ein Leser dieser Anforderung hat eine bestimmte Vorstellung der Farbe Rot. Viele Leser haben viele Vorstellungen – und zwar höchstwahrscheinlich unterschiedliche!

Problematisch ist hier die Verwendung des Eigenschaftsworts „rot“, da es nicht eindeutig definiert ist und daher unweigerlich zu verschiedenen Interpretationen führt.

Formulierungstipps – Teil 1

Erstellt am 6 Dezember 2011
von Schreibe einen Kommentar
This entry is part 2 of 5 in the series Textuelle Anforderungen

Nach Drücken der Taste müssen die Daten übertragen werden.

In der nun folgenden Blogserie werden wir Ihnen zahlreiche Tipps geben, wie Sie die oben genannte und weitere schwach formulierte Anforderungen verbessern können.

Durch die Tatsache, dass die Anforderung im Passiv formuliert ist, wird keine Aussage darüber gemacht, wer oder was die Daten übertragen muss. Es fehlt also der Akteur, der den zu entwickelnden Gegenstand darstellt.

Teure Anforderungen

Erstellt am 6 Dezember 2011
von Schreibe einen Kommentar
This entry is part 1 of 5 in the series Textuelle Anforderungen

Schwach formulierte Anforderungen können sich zu teuren Anforderungen entwickeln. Dies lässt sich durch einfache Maßnahmen vermeiden.

Vielen laufen sie tagtäglich über den Weg – „Anforderungen mit Verbesserungspotential“. Zur Verdeutlichung sollen hier zwei eindrückliche Beispiele genannt sein: „Nach Drücken der Taste müssen die Daten übertragen werden.“ oder „Das System muss leicht bedienbar sein.“.