BEYOND RE

Erstellt am 15 März 2019
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Kennt Ihr die russischen Matroschka Puppen? Diese unterschiedlich großen, bemalten Holzpuppen stecken ineinander. Unter der ersten Puppe befindet sich eine zweite. Öffnen wir die zweite dann kommt ein drittes, noch kleineres Modell zum Vorschein. Diese Puppen stehen sinnbildlich für die Familie.
Es gibt Vorfahren, Nachfahren und Mütter. Die Ahnen und ihre Vorgängerinnen sind elementarer Bestandteil ihres Seins. Damit stehen die Matroschka-Puppen für Tradition und Beständigkeit, sowie dafür, dass es immer weiter geht.

BEYOND RE – das war das Motto der gerade vergangenen REConf 2019. Es findet sich in den Matroschka Puppen wieder. Das „klassische Requirements Engineering“ ist die größte Puppe. „Beyond“, also wenn wir weiter gehen, kommen immer kleinere,  schlankere, wendigere, iterativere Versionen zum Vorschein. Hinter RE ist also wieder RE, nur „kleiner“, „wendiger“, „leaner“, „agiler„,  „digitaler“, „KI-iger“, „nicer“oder „kanbaniger“.

Um im Bild der Familie zu bleiben: Die Nachfahren profitieren von den Erfahrungen der Vorfahren. Neue Umstände, Zwänge und Nöte sorgen aber dafür, dass die Erfahrungen mit den neuen Herausforderungen in Einklang gebracht werden. Somit bleibt die nächste „Generation RE“ zukunftsfähig, auch wenn man das dann vielleicht gar nicht mehr „RE“ nennen will. „BEYOND RE“ steht dafür, dass sich das Anforderungsmanagement ständig an unsere disruptive, agile, dynamische Welt anpasst.

Die Keynotes der REConf, viele der Vorträge, die Sponsoren und Aussteller gingen in dieser Woche „Beyond RE“. Mit kreativen, innovativen, agilen und digitalen Ansätzen haben wir die eingetretenen Pfade verlassen.
Das Motto für die REConf 2020 vom 22.-27.03. steht auch schon: „RE- Eine Frage der Kultur?“
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit Euch!

Die 3 größten User-Story-Mythen

Erstellt am 27 Februar 2019
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User Story Mythen

In meiner Arbeit mit agilen Teams und als Trainer höre ich immer wieder Aussagen über User Stories, die von der ursprünglichen Intention abweichen und in der Praxis Probleme verursachen. Zeit, mit ein paar der häufigsten Mythen aufzuräumen.

Mythos #1: In Scrum wird eine Anforderung als User-Story dokumentiert.

Das kann man so machen, muss man aber nicht. Der Scrum Guide lässt völlig offen, wie Backlog Items zu dokumentieren sind. Ich persönlich mag User Stories, weil sie die Perspektive vom System auf den Nutzer verschieben. Aber vorgeschrieben ist das nicht.

Mythos #2: Wenn man User-Stories schreibt, dann muss man ein bestimmtes Template benutzen.

Wahrscheinlich denken Sie an: Als <Nutzer> möchte ich <Funktion> damit <Erfülltes Bedürfnis>.
Das Konzept der User Story hatte ursprünglich nichts mit diesem Template zu tun. Mike Cohn hat das Template dann später populär gemacht. Es ist genauso möglich, User Stories informell zu dokumentieren und auf das Template zu verzichten.

Mythos #3: User Stories werden mit Story Points geschätzt.

Als Scrum Master habe ich Teams beobachtet, die sich mit Diskussionen um Story Points, Schätzungen und Velocity verrückt gemacht haben.

Es gibt eine einfache Alternative. Das Team vereinbart kleine Stories. So 1-2 Umsetzungstage für das Team. Dann zählt es nach dem Sprint die Stories, die es fertiggestellt hat. Schon hat man die Velocity.


Sie sehen: Der Umgang mit User Stories ist in der Praxis gar nicht so schwierig. Wie setzen Sie User Stories in der Praxis ein? Ich freue mich über einen Kommentar!


Veranstaltungstipp

Die perfekte Gelegenheit zum weiteren Aufräumen der Mythen finden Sie in knapp zwei Wochen auf der REConf 2019 vom 11.-15. März in München.




Beyond RE ist Digital Design

Erstellt am 13 Dezember 2018
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Bildquelle: Shutterstock

Die gute Nachricht vorweg: Requirements Engineering ist und bleibt eine Kernkompetenz für erfolgreiche Softwareentwicklung. Aber warum ist eine neue Profession notwendig und warum kommt RE an seine Grenzen? Um dies zu verstehen, muss man etwas genauer auf Begrifflichkeiten des Digital Design schauen.

Daily Build@Hardware – Workshop – Rückblick auf die ASK 2018

Erstellt am 11 Dezember 2018
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This entry is part 2 of 2 in the series Hardware Scrum

Neue Brücken bauen und alte Brücken umsichtig abbauen – so auch die Devise bei der agilen Systementwicklung. https://commons.wikimedia.org/wiki/File:BAB3-Talbr%C3%BCcke-Heidingsfeld-02.jpg

Wir von HOOD haben in diesem Jahr bereits das zweite Mal infolge zu unserer Agile Systems Konferenz – kurz ASK in München eingeladen. Neben interessanten Keynotes nehmen unsere Workshops einen wichtigen Teil der Konferenz ein. Der Workshop über den ich heute berichte, heißt „Daily Build@Hardware“.
Wir haben einen Nachmittag lang komplett spielerisch Entwicklungsmodelle erkundet. Der Output konnte sich sehen lassen: Wir bauten Lego-Autos und Papierfliegermodelle am laufenden Band. Doch unsere Modelle hatten einen schweren Stand. Schließlich mussten sie sich den schwierigsten Anforderungen und Testabläufen stellen.

Synergien mal anders – Jazz enables Change

Erstellt am 27 November 2018
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Autor Frank Stöckel (ganz rechts) mit der Jazzband „Ease of Jazz“

Ideen oder Inspirationen aus anderen Disziplinen im eigenen Kontext zu nutzen, gibt es als Konzept schon lange. Wenn daraus Synergien entstehen, können alle voneinander lernen. So lernt beispielsweise die Automobilindustrie von der Raumfahrt, die Gentechnologie von der Informatik, die Medizin von den Maschinenbauern. Die Liste der Beispiele ist lang. In diesem Beitrag geben wir euch schon mal einen Einblick auf unseren Vortrag auf der REConf 2019 mit dem Thema „Jazz enables Change“.

Herzlich Willkommen zur REConf 2019

Erstellt am 23 November 2018
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Auch in diesem Jahr wird es wieder spannend! Freuen Sie sich mit uns auf die REConf 2019!

 

BEYOND RE

In diesem Jahr wird die REConf 18 Jahre alt und ist damit volljährig. Wie eine stolze Familie schauen wir von HOOD auf unseren Sprössling, die sich prächtig weiterentwickelt. In diesem Jahr wächst sie sogar über sich hinaus. Nicht umsonst haben wir den Titel BEYOND RE gewählt. 

Erfahrungsaustausch auf der größten RE Konferenz in Europa

Habt ihr gewusst, dass die REConf mit ihrem Schwerpunkt Anforderungsmanagement, die größten Konferenz in Europa ist? Ziel dieser Konferenz ist es, alle Beteiligten rund um das Anforderungsmanagement und Agile zusammen zu bringen. 

Eines ist klar: Wenn wir an Schlagworte wie „Agiles Requirements Engineering“oder „Modernes RE“ denken, wissen wir, dass die RE Community, die sich auf der REConf alljährlich trifft, diese Vorgehensweisen längst aufgegriffen und schon oft  in der Praxis erprobt hat. Schaut mit unser Community BEYOND Requiremets Engineering und seid ein  Teil dieses Branchen-übergreifenden Erfahrungsaustausches und dieser hervorragenden Community!

REConf 2018 mit der Keynote von Alexander Huber zur Analogie von Berg und Beruf

 

Das Programm

Mit dem Programm der REConf 2019 haben wir von HOOD hoffentlich euren Geschmack getroffen und eine abwechslungsreiche sowie anspruchsvolle Konferenz gestaltet. 

Hört euch die herausragenden Keynotes von Bodo Janssen, Jeff Patton, Ursula Meseberg und Uwe Valentini an.

Nehmt an den zahlreichen Fachvorträgen zu den Themen wie Digitale Transformation, Innovation, Modelle & Modellierung oder New Work teil.

Agile Games mit Ellen Hermens und Sieglinde Fritz

Werdet aktiv in den einführenden und vertiefenden Workshops wie beispielsweise „Agile Games als Brücke zwischen RE und Agilität“, um nur einen zu nennen.

Und besucht, last but not least, gleich am Montag den beliebten Open Space, bei dem ihr euch direkt mit anderen Teilnehmern austauschen und diskutieren können. 

Wie ihr seht, könnt ihr euch die ersten drei Konferenztage sehr unterhaltsam und lehrreich zusammenstellen. 

Die Ausstellung

Spannend ist es auch auf jeder Konferenz durch die Ausstellung zu schlendern und sich die Stände der Community anzusehen. Ganz sicher ergibt sich auch hier das ein oder andere Fachgespräch. 

Der CARS Workshop von HOOD

Ein weiteres Highlight der REConf 2019 mit Fortbildungscharakter ist der CARS-Workshop am Donnerstag und Freitag. Es gibt sogar eine Zertifizierungsprüfung. Was meint ihr, ist so eine Zertifizierung zum „Certified Agile Requirements Specialist“ nicht ein schönes Mitbringsel? Nein, es ist ganz sicher mehr als das.

Anmeldung

Wenn es um eure Anmeldung geht, habe ich eine sehr gute Nachricht: Ihr könnt euch das Ticket zur REConf momentan noch zum Spitzenpreis sichern! Darum meldet euch am Besten noch in diesem Jahr über unsere Seite an und spart 15 Prozent des regulären Preises. 

Nun habe ich euch hoffentlich einen ersten Überblick gegeben und wünsche viel Spaß beim weiteren Entdecken! Bis spätestens zum 11. März im H4 Hotel in München!

Werdet aktiv in den einführenden und vertiefenden Workshops!