„Imagine a crooked tree“ – Bericht über die Beyond Agile

Erstellt am 8 November 2017
von Schreibe einen Kommentar

“Komplexität ist dein Freund!” (Nora Bateson)

Stell dir vor, du gehst durch den Wald, und siehst einen Baum, der ganz verbogen und in sich verwunden ist. Alle anderen Bäume sind gerade gewachsen. Stell dir vor, du wärst ein Förster – und als solcher verantwortlich, dass alle Bäume gerade wachsen können. Jetzt kannst du dich fragen, was (verdammt noch mal) ist falsch mit dem Baum? Oder du frägst dich: Was ist der Kontext dieses Baumes, in dem er gelernt hat sich derart zu verdrehen? Je nachdem welche Frage du dir stellst, wirst du dem Baum andere Hilfestellung geben. Wirst du ein Gerüst aufbauen, an dem du ihn festzurrst, bis er wieder gerade ist? Oder schaffst du ihm Raum, indem du die Erde lockerst und düngst und für Licht sorgst, so dass er in diesem neuen Kontext lernen kann, dass gerades Wachsen möglich ist?
Jetzt stell dir vor, du bist ein Vater, oder ein Personalverantwortlicher. Und du siehst einen Menschen, und keinen Baum. Für welche Hilfestellung würdest du dich entscheiden?

Was braucht man zum Gedankenlesen?

Erstellt am 29 Mai 2012
von Schreibe einen Kommentar

Wäre es nicht wunderbar, wenn wir wissen könnten, was unsere Entwickler sich dabei gedacht hatten, als sie sich für die eine oder die andere Lösung entschieden? Alles nichts Neues! Das Thema Traceability geht dieser Idee nach. In einem der vorangegangenen Artikel (Link), vom 3. April 2012, haben wir mögliche Ziele vorgestellt, die durch Traceability erreicht werden sollen. Heute möchten wir diese Ziele zur Diskussion stellen und das Thema Traceability einmal unter einem anderen Licht betrachten.