Die Kunst eines Teams, sich selbst zu organisieren

Erstellt am 9 Januar 2018
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Abenteuer und eine Kiste voller Gold und Perlen! Zu meinem elften Geburtstag hatte ich mir eine Schatzkarte gewünscht. Ich wollte meinen Mut beweisen und selbständig und unabhängig sein. Heute weiß ich, der größte Reichtum ist die Gruppe von Menschen, mit denen man tagtäglich zusammenarbeitet. Und das größte Abenteuer ist es, ein Team dahin zu begleiten, die Kunst der Selbstorganisation zu lernen.

Mein erstes selbstorganisiertes Team vor 20 Jahren ergab sich eher zufällig: die Leute, die uns sagen sollten, was wir wie zu tun hatten, hatten sich schlichtweg geweigert, diese Rolle zu übernehmen. Das klappte zufällig ganz gut – irgendwie war jeder in dem Maße eingebunden, in dem er es wollte. Die Arbeitsergebnisse stimmten. Kein Grund zur Beschwerde.

„Tooleinführung?”. „Ja klar, äh nein, ich mein Jein!“

Erstellt am 29 Februar 2016
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This entry is part 2 of 2 in the series Storytelling

Im letzten Artikel unserer Blogserie beschäftigten wir uns mit den alltäglichen „Impediments“ eines  agilen Entwicklerteams. Nachdem das Product Backlog und das Sprint Backlog kurzfristig Opfer einer Reinigungsfachkraft geworden sind, wurde der Wunsch nach einem Werkzeug unter dem Team laut, um die Ergebnisse nachhaltig zu digitalisieren.

Ein StandUp am Morgen auf nüchternen Magen

Erstellt am 12 Dezember 2014
von Schreibe einen Kommentar

Symptome

Gerade in der nun dunkler und kälter werdenden Jahreshälfte häufen sich wieder vermehrt die immer gleichen Symptome: Kratziger Hals, Husten, Müdigkeit, Schüttelfrost, Kopfschmerzen. Sie fühlen sich nicht richtig wohl und wissen, dass Ihr Gesundheits-Level deutlich besser sein kann.

Medikation

Und täglich lügt man sich gegenseitig an – „…ich habe keine Impediments“

Erstellt am 18 Februar 2014
von Schreibe einen Kommentar

Kennen Sie die Situation, dass beim Daily die Entwickler reihum ihre drei Fragen durchgehen und auf die dritte Frage stets mit „ich habe keine Impediments“ antworten. Danach geht man wieder an die Arbeit und der ScrumMaster hat einen angenehmen Arbeitstag.
Was läuft in einem solchen Umfeld verkehrt?
Antwort: Die Definition eines Impediments wurde nicht ausreichend verstanden.

Mit Scrum mehr Meetings und Administration?

Erstellt am 1 Mai 2012
von Schreibe einen Kommentar

Befragt man Entwicklungsteams und andere Beteiligte im Unternehmen, was sich seit der Einführung von Scrum geändert hat, erhält man überraschend oft die Aussage: Wir haben jetzt noch mehr Meetings und mehr Aufwand für Administration. Das ist erstaunlich. Woher kommt dieser Eindruck? Sehen wir uns doch die Scrum Meetings (oder gemäß Scrum Guide die „Events“) einmal genauer an.