Der Klassiker: ein Entwicklungsunternehmen hat von den Vorzügen des modernen Requirements Engineerings erfahren und möchte davon profitieren. Das Management ist vor allem von der verlockenden Aussicht, durch einen zukünftigen RE-Standard mittelfristig Kosten zu sparen, angetan. Zu diesem RE-Standard gehören ein definierter RE-Prozess, RE-Methoden und eine RE-Toolumgebung. Die Tool-Evaluierung ist ein zeitlich klar begrenzter Vorgang. Welche der bereits definierten Methoden zu verwenden sind, ergibt sich zum Teil im Projektalltag. Der RE-Prozess für ein konkretes Unternehmen muss jedoch erst entwickelt werden. Und hier liegt die Gefahr!