Systemspezifikation – wozu der Aufwand?

Erstellt am 11 September 2012
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Bei der System- oder Softwareentwicklung wird ein wichtiger Aspekt oftmals nur stiefmütterlich behandelt: die Erstellung und Pflege der Systemspezifikation. Was können die Gründe dafür sein, und welche Folgen ergeben sich daraus? Und noch wichtiger: Wie kann man diesem Problem begegnen? Dieses Thema möchten wir in diesem Blog behandeln.

Optimal und doch schlecht

Erstellt am 21 August 2012
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„Vor 6 Monaten haben wir SCRUM eingeführt, uns Berater und Coaches ins Haus geholt und alle geben ihr Bestes. Und trotzdem sind wir nicht schneller in der Entwicklung geworden und die Qualität läßt immer noch zu wünschen übrig. Wie kann das sein?“

Da kann man nur eines mit Sicherheit sagen: SCRUM ist nicht schuld daran. Möglicherweise sind auch die Berater nicht schuld daran, auch wenn Einkäufer dazu tendieren, die billigsten Angebote anzunehmen. Hinter dem ausbleibenden Erfolg steckt typischerweise ein ganzes Bündel von Ursachen, zu denen die Angst vor Neuem, Missverständnisse, Ignoranz, ungenügende Information, Karrieredenken und Silo-Mentalität gehören. Ich möchte heute auf ein Problem näher eingehen, das in den genannten Ursachenkategorien verankert und überall anzutreffen ist. Wer Entscheidungen trifft, glaubt häufig, die bestmögliche Entscheidung zu treffen – aber sehr häufig ist dieses „bestmöglich“ nur das beste für diese Person selbst oder ihre Abteilung, nicht aber für die Gesamtorganisation. Es ist eine lokale Optimierung.

Die perfekte Anforderung …

Erstellt am 7 August 2012
von Schreibe einen Kommentar

… zu formulieren könnte das Ziel sein. Ist es jedoch zielführend Anforderungen zu formulieren, die wirklich alle Qualitätskriterien wie z. B. Vollständigkeit, Eindeutigkeit oder Widerspruchsfreiheit  erfüllen? Welcher Aufwand wäre dafür notwendig und welcher Nutzen steht dahinter? Können Anforderungen in einer Entwicklung fehlerfrei formuliert werden? Zu welchem Zeitpunkt ist das möglich? Bei der Anforderungserhebung, während der Entwicklung, zur Abnahme des Produktes, in der operativen Phase oder zur Stilllegung bzw. Entsorgung des Produktes? Wie messen wir, ob eine Spezifikation wirklich alle Anforderungen enthält?

Das Glossar als fester Bestandteil eines Anforderungsdokumentes

Erstellt am 12 Juni 2012
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„Das MT muss spritzwasserfest sein.“

Diese Anforderung ist ohne zusätzliche Erläuterung weder eindeutig noch verständlich. Was ist ein MT? Und was genau bedeutet spritzwasserfest?

Besonders in neu aufgesetzten, interdisziplinären Projekten, bei denen unterschiedliche Spezialisten mit ihren historisch gewachsenen Fachsprachen zum ersten Mal zusammenarbeiten, aber auch im alltäglichen Projektgeschäft geht oft aufgrund von Kommunikationsproblemen wertvolle Entwicklungszeit verloren.

RE CheckUp: Wo stehen Sie im Requirements Engineering?

Erstellt am 22 Dezember 2011
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Anforderungsmanagement ist inzwischen seit vielen Jahren ein Thema bei Firmen, die komplexe Systeme, Software oder Dienstleistungen entwickeln und anbieten. Oft wurden große Anstrengungen unternommen, Prozesse und Werkzeuge zum Requirements Management zu etablieren. Erfolge sind zweifellos vielerorts zu sehen. Jetzt st es an der Zeit zu erfahren, wie gut etabliert Requirements Engineering in Ihrem Unternehmen inzwischen ist.

Reif, reifer, aber nicht überreif – Teil 1

Erstellt am 6 Dezember 2011
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This entry is part 1 of 2 in the series HOOD Capability Model

Wenn wir nicht wissen, was wir machen sollen, wie können wir dann jemals erwarten, es richtig zu machen. Wenn wir nicht wissen, warum wir etwas machen sollen, wie können wir erwarten zu wissen, was wir machen sollen.

Einführung von DOORS® Next Generation

Erstellt am 6 Dezember 2011
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DOORS® von IBM ist der unbestrittene Marktführer unter den Anforderungsmanagement Werkzeugen. Doch die Anforderungen an solche Werkzeuge ändern sich mit der Zeit. Während in den letzten Dekaden das Thema Traceability den größten Raum eingenommen hat, kommen heute verstärkt Themen wie Wiederverwertbarkeit von Anforderungen und Zusammenwirken in internationalen Teams in den Focus. Der Trend geht hin zu einer gesamtheitlichen Betrachtung über den gesamten Lebenslauf einer Produktlinie.