Sprinten Sie schon, oder flüchten Sie noch?

Erstellt am 29 November 2017
von Schreibe einen Kommentar

Viele Entwickler wissen die Vorteile agiler Vorgehensweisen zu schätzen – doch es gibt auch eine große Zahl kritischer Stimmen. Die Stimmen derer, die von Schlagworten wie “agile”, “Scrum” oder “Sprints” rein gar nichts halten. Ich räume ein, dass agile Entwicklung nicht für jedes Projekt geeignet ist. Doch ich möchte in diesem Blog einem ganz anderen Phänomen auf den Grund gehen, welches die agile Entwicklung oftmals in schlechtem Licht dastehen lässt.

Kanban als Methode zum Umgang mit Änderungen im RE

Erstellt am 22 November 2017
von Schreibe einen Kommentar

Beim RE kommt man nie umhin, auch über Anfragen für weitere Anforderungen zu sprechen. Hierbei geht es jedoch nicht um späte Anfragen für Änderungen nach einem Design-Freeze oder nach Serienreife, welche über ein Change-Control Board laufen, sondern um Anfragen, die bestenfalls bereits in einer frühen Entwicklungsphase berücksichtigt werden sollten. Warum ich heute über Kanban schreibe ist, dass diese Anfragen strukturiert, visualisiert, nachvollziehbar und transparent im Team dargestellt werden müssen.  Hierfür eignet sich beispielsweise Kanban. Wie stellt man also sicher, dass Entwicklungsprojekte Anfragen von Kunden umfassend dokumentieren und umsetzen?

UX == RE? – die Auswertung

Erstellt am 18 Oktober 2017
von Schreibe einen Kommentar

Am 27. Juni 2017 haben wir Sie im Blog-Beitrag UX == RE? – mit Gewinnspiel! aufgefordert, an einer Umfrage zum Thema UX (User Experience) teilzunehmen. Nach zahlreichen Rückmeldungen freuen wir uns, Ihnen das Ergebnis dieser Umfrage in Form dieses Blogbeitrages vorstellen zu dürfen.

Beginnen möchte ich mit den Aussagen eins bis drei:

Aussage 1: Der Benutzer steht im Mittelpunkt unserer Entwicklung

UX == RE? – mit Gewinnspiel!

Erstellt am 27 Juni 2017
von Schreibe einen Kommentar

Ich möchte Ihnen heute einen Einblick in die Themen Usability und User Experience (UX) geben und aufzeigen, dass die Parallelen zum Requirements Engineering (RE) größer sind, als man auf den ersten Blick annehmen würde! Außerdem wartet ein Gewinnspiel auf Sie!

Wie cool ist Requirements Engineering denn?

Erstellt am 15 Februar 2017
von Schreibe einen Kommentar

…wahrscheinlich nicht sooooo cool, zumindest bei meiner Tochter, denn die verbindet “Anforderungen” eher mit Aussagen wie “Räum den Tisch ab!” und “Räum dein Zimmer auf!”.

Doch welchen Stellenwert hat Requirements Engineering und der Umgang mit Anforderungen heutzutage im Umfeld der Software-, Produkt- und Dienstleistungsentwicklung?

Seit vielen Jahren geben wir Kurse für Requirements Engineering und Management. Vor einigen Jahren kamen dort interessierte Systemingenieure zu uns, die merkten, dass die Spezifikation „ihres“ Systems immer komplexer wird. Sie wollten wissen,

Wenn der Termin drückt, werden Strukturen aufgebrochen

Erstellt am 31 Januar 2017
von Schreibe einen Kommentar

Kennen Sie das auch?: Der Endtermin für ein Projekt rückt immer näher, aber die Arbeit ist noch nicht erledigt. Das Projektziel ist nicht klar, oder wird immer wieder angepasst. Es gibt ständig neue Änderungen an den Anforderungen. Der ursprüngliche Zeitplan passt vorne und hinten nicht mehr. Einzig der Termin für die Markteinführung des Produkts steht fest und muss erfüllt werden!

Haben Sie zu viel Geld?

Erstellt am 25 Januar 2017
von Schreibe einen Kommentar

Glaubt man einer Studie der Standish Group aus dem Jahre 2002, könnte man dies glauben. Dieser Studie zufolge werden 45% aller Features eines Produkts nie benutzt. Führen Sie sich die Bedeutung des Wortes „nie“ nochmals vor Augen: diese Features werden nicht gelegentlich, oder selten, oder nur von speziellen, kleinen Zielgruppen genutzt, sondern überhaupt gar nicht! Wozu dann all der Aufwand, all die Zeit, all das Geld während der Entwicklung?

Projekterfolg erleben

Erstellt am 15 November 2016
von Schreibe einen Kommentar

projekterfolg_erfahren

Es gibt nichts motivierenderes als den Erfolg eines Projektes selbst zu erleben. „Die Lorbeeren gemeinsam mit Kollegen zu ernten!“ Mein Kollege Marco Prillwitz und ich konnten dies in einem Kundenprojekt nun miterleben. Hier die Geschichte:

Agilität und die Qualität von Anforderungen

Erstellt am 16 September 2016
von Schreibe einen Kommentar

Wie gehen wir mit der Qualitätssicherung von Anforderungen im agilen Umfeld um?

In vielen Projekten benutzen wir User Stories und versuchen, die INVEST-Kriterien zu erfüllen. Aber was ist mit den Qualitätskriterien für Anforderungen, wie sie beispielsweise das IREB (International Requirements Engineering Board) vorschlägt? Brauchen wir die noch? Wenn ja, wann und wie kommen sie zum Einsatz?

Ziele und Nutzen des systematischen Umgangs mit Anforderungen

Erstellt am 19 Juli 2016
von Schreibe einen Kommentar

Ziele von Anforderungen und Requirements EngineeringKürzlich wurde ich wieder gefragt, wie sich der Aufwand von Requirements Engineering rechtfertigen lässt. Immer noch beobachte ich, dass die Tätigkeit des “systematischen Umgangs mit Anforderungen”, dies ist eine moderne Übersetzung des englischen Begriffs “Requirements Engineering and Management”, zu wenig Akzeptanz innerhalb der Unternehmen findet. Es werden verschiedenste Gegenargumente vorgetragen: Für das Projektmanagement ist es viel zu teuer, für die Entwickler und Fachabteilungen ist es “unmotivierter Mehraufwand” oder “Overhead für Dokumentation”, für manche agile Teams ist es “alter Hut” und für erfahrene, gewachsene Fachabteilungen ist es “nicht notwendig, das haben wir schon immer so, ohne Anforderungen, gemacht”.

Gewiss, der systematische Umgang mit Anforderungen kostet Zeit und Geld, und der Aufwand muss adäquat an die Struktur und die Gegebenheiten der Organisation, des zu entwickelnden Produktes oder Dienstleistung angepasst werden.