Was Sportklettern mit Agilität zu tun hat

Erstellt am 17 März 2015
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Meinen Rücken gegen einen großen, unförmigen roten Kunststoffgriff pressend, versuche ich, mein linkes Bein zu entlasten, welches beim Versuch den nächsten Vorsprung zu erreichen, verhängnisvoll zu zittern beginnt. Während die Blase meines großen Zehs indes zu reißen beginnt, fängt meine linke Hand hektisch an, die Wand nach einem weiteren Griff abzusuchen.

Wenn der Projektleiter glaubt, er leitet, tue ich so, als ob ich entwickle

Erstellt am 3 Februar 2015
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Ja, Motivation ist so eine Sache. Vor ein paar Tagen habe ich einen Artikel („Zur Exzellenz geführt“) von Dieter Frey in der Süddeutschen Zeitung gelesen. Frey ist Professor an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Leiter des LMU-Centers for Leadership and People Management. In diesem Artikel beschreibt Frey die neuesten Forschungsbefunde zum Thema „Wie motiviert ein Unternehmer seine Mitarbeiter?“

Wer ist der Architecture Owner?

Erstellt am 13 Januar 2015
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SuperheroWer vertritt die Architektur gegenüber dem Product Owner, der sich primär für den  Business Value interessiert?
Wer ist dieser „Superheld“, der die Verantwortung trägt – ein „Architecture Owner“?

Eindrücke der Manage Agile 2014

Erstellt am 11 November 2014
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Eine Konferenz für agile Führungskräfte und solche, die es werden wollen“, das ist das Motto der Manage Agile, welche dieses Jahr zum dritten Mal in Berlin stattfand. Agile-by-HOOD war mit einem Stand und einem Vortrag über Use Case 2.0 vertreten. Die Vorträge haben sich in die Themenfelder betriebswirtschaftliche Aspekte, Anwenderberichte, Führung und Organisation und Personalführung gegliedert. Durch die große Auswahl an Vorträgen hatte man die Qual der Wahl.

Gewohnheiten als agile Praktiken

Erstellt am 30 September 2014
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einfach nur schlafen

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Agil ist schwierig. Agil reißt uns aus unserer Komfortzone, zwingt uns, alte Gewohnheiten abzulegen und Dinge neu und anders zu machen. Je länger wir etwas auf eine bestimmte Art und Weise tun, je länger wir also Zeit hatten, bestimmte Gewohnheiten anzunehmen, desto schwerer fällt es, uns umzugewöhnen. Und Agil fordert uns eine Menge Umgewöhnen ab.

Wer bin ich – und wenn ja, wieviele? Requirements Engineers in der Sinnkrise…

Erstellt am 9 September 2014
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This entry is part 1 of 1 in the series Casting für Product Owner

Und es trifft nicht nur die Requirements Engineers (REs), es trifft auch die Business Analysten (BAs), wie ich im Gespräch mit einer Teilnehmerin am Scrum Day erfuhr: „Unsere Entwicklung arbeitet jetzt mit Scrum – und ich weiß gar nicht mehr, was meine Aufgabe ist…“. Dabei ist das Arbeiten als RE/BA in einem Scrum Team herrlich. So vielfältige Aufgaben und Möglichkeiten, sich und sein Wissen einzubringen, habe ich bisher nur beim Arbeiten in einem agilen Team gehabt. Der Transfer der agilen Werte und Prinzipien auf das Requirements Engineering und die Rolle Requirements Engineer in einem agilen Umfeld ist eine Herausforderung für viele Menschen und Organisationen. Die heutigen Zertifizierungen am Markt zu Scrum/Agile und Requirements Engineering haben eines gemeinsam: Sie konzentrieren sich entweder auf das Thema Agilität/Scrum oder auf das Thema Requirements Engineering. Auch “Agile Extensions”, wie sie der BABoK oder das PMI veröffentlicht haben, ergänzen nur die agile Sichtweise, sie bieten keine übergreifende integrierte Sicht. Meine Erfahrung in der Arbeit mit agilen Teams und Organisationen auf dem Weg zu mehr Agilität zeigt jedoch, dass gerade die Verbindung beider Themen in der Praxis Schwierigkeiten macht. Die Transferleistung gelingt nicht oder nur schwer.

Die Qual der Wahl – das Konferenzprogramm der Manage Agile 2014 steht fest

Erstellt am 29 Juli 2014
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manageagile_2014_quadrat_500pxWir Frauen sind es ja eigentlich gewöhnt aus einem überreichen Angebot auswählen zu müssen. Das geht morgens schon los mit der Frage „Was soll ich anziehen“, setzt sich in der Mittagspause fort mit der Entscheidung ob „Salat, Gemüse, oder doch das Schnitzel“ und (ja, ich bediene jetzt wirklich jedes Klischee) endet mit Verlustgefühlen oder Gewissensbissen nach dem Besuch im Schuhladen (je nach Anzahl der erworbenen Paar Schuhe). Und nein, Sie sind nicht aus Versehen auf dem Blog einer Frauenzeitschrift gelandet – gleich geht’s weiter mit agil.

Warum überhaupt agiler werden ?

Erstellt am 29 Oktober 2013
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This entry is part 2 of 5 in the series Ein Weg zur agilen Organisation

In meinem letzten Blogeintrag habe ich definiert, was für mich eine agile Organisation charakterisiert:
Eine Organisation, die kurzfristig auf unvorhergesehene Änderungen in der Organisationsumwelt (z.B. von Kundenbedürfnissen) oder in der Organisation selbst reagieren kann, indem sie Produkte oder Dienstleistungen neu entwickelt oder bei mindestens gleichbleibender Qualität anpasst.

Ich sehe einen Hauptgrund dafür, agiler werden zu wollen, also in einer Steigerung der Anpassungsfähigkeit einer Organisation an unvorhergesehe Umstände, nicht in einer Steigerung der Leistungsfähigkeit, wie sie zum Beispiel von manchen Scrum Gurus propagiert wird.

Ein Weg zur agilen Organisation

Erstellt am 26 August 2013
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This entry is part 1 of 5 in the series Ein Weg zur agilen Organisation

Ich denke, dass verschiedene typische Zustände einer Organisation beobachtet werden können, wenn sie sich auf dem Weg von einer traditionellen in eine agile Organisation befindet. Meine Meinung ist, dass jeder der folgenden Zustände einen substantiellen Fortschritt in Richtung einer agilen Organisation darstellt :

WegZurAgilenOrga

Bevor ich die Zustände vorstelle: was meine ich mit einer agilen Organisation?

Agilität beginnt im Kopf

Erstellt am 15 Mai 2012
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In der Softwareentwicklung will heute praktisch jeder agil sein. Das klingt modern und dynamisch. Liest man die Werte, die hinter dieser Idee stecken (agiles Manifest), versteht man leicht, warum.

  • Individuen und Interaktionen sind wichtiger als Prozesse und Werkzeuge
  • Funktionierende Software ist wichtiger als umfassende Dokumentation
  • Zusammenarbeit mit dem Kunden ist wichtiger als Vertragsverhandlung
  • Reagieren auf Veränderung ist wichtiger als das Befolgen eines Plans

Es liegt aber im Wesen des Menschen, Ideen (auch gute) falsch zu verstehen – manchmal auch absichtlich, um eigene Interessen zu verfolgen.