Appifziert! Aber agil!

Erstellt am 15 Januar 2013
von Schreibe einen Kommentar

Ständig werden wir mit einer zunehmenden Zahl an Software konfrontiert. Auf dem PC, dem Smartphone – ja sogar schon Zuhause auf dem Fernseher! Es gibt wohl in den letzten Jahren keine Erfolgsgeschichte, welche mit der der sogenannten “Apps” vergleichbar ist. Doch was ist eigentlich eine App? Wikipedia schreibt dazu folgendes: “[…] Im deutschen Sprachraum wird die Abkürzung App oftmals mit mobiler App gleichgesetzt, also Anwendungssoftware für Mobilgeräte wie Smartphones und Tablet-Computer. Allerdings wird inzwischen auch teilweise Desktop-Anwendungssoftware App[…]”

Wie viel Solidarität braucht man im Application Lifecycle Management (ALM)?

Erstellt am 6 November 2012
von Schreibe einen Kommentar

Diese Frage mutet doch schon sehr philosophisch an. Aber mal im Ernst, könnten wir uns im ALM nicht noch mehr um Werte und Normen bemühen – wie wir das im „richtigen Leben“ doch auch tun? Vielleicht hätten wir mit solch einem (Selbst)Verständnis das eine oder andere Problem weniger?

Story-Requirements – ein Gedankenspiel

Erstellt am 2 Oktober 2012
von Schreibe einen Kommentar

Spätestens seit sich die agile Softwareentwicklung als alltagstaugliche und in einigen Entwicklungsbereichen auch als alternative Vorgehensweise durchgesetzt hat, sind die User Stories fester Bestandteil der Entwicklung. Die Requirements sind aber als Entwicklungsartefakt nicht ausgestorben. So existieren in vielen Unternehmen beide Artefakte – User Story und Requirement – nebeneinander, quasi stellvertretend für die agile und die klassische Welt. Lassen Sie sich mit dem nun folgenden Gedankenspiel auf eine mögliche Verschmelzung dieser Artefakte ein.

________ Retrospektive ________

Erstellt am 28 August 2012
von Schreibe einen Kommentar

Für Scrum bereit, das Board an der Wand, Cards die jeder mag.
Wertvoll die Zeit, das Heft in der Hand, Conversation jeden Tag.

Die Story ist klar? Der Sprint in Gang, die Tasks bleiben aber liegen.
Confirmation ist rar, dem Product Owner ist bang,
das Inkrement kann so keiner kriegen.

Das Desaster ist da, das Team ist frustriert, niemand will es begreifen.
Architekt denkt Hurra, weil Software nicht funktioniert
– die Organisation muss reifen!

Nichts hat sich verbessert, meint der Kunde sauer, warum will mich keiner verstehen?
Wissen verwässert, technische Schulden auf Dauer
 – ohne gutes RE, wird es auch agil nicht gehen.

Optimal und doch schlecht

Erstellt am 21 August 2012
von Schreibe einen Kommentar

„Vor 6 Monaten haben wir SCRUM eingeführt, uns Berater und Coaches ins Haus geholt und alle geben ihr Bestes. Und trotzdem sind wir nicht schneller in der Entwicklung geworden und die Qualität läßt immer noch zu wünschen übrig. Wie kann das sein?“

Da kann man nur eines mit Sicherheit sagen: SCRUM ist nicht schuld daran. Möglicherweise sind auch die Berater nicht schuld daran, auch wenn Einkäufer dazu tendieren, die billigsten Angebote anzunehmen. Hinter dem ausbleibenden Erfolg steckt typischerweise ein ganzes Bündel von Ursachen, zu denen die Angst vor Neuem, Missverständnisse, Ignoranz, ungenügende Information, Karrieredenken und Silo-Mentalität gehören. Ich möchte heute auf ein Problem näher eingehen, das in den genannten Ursachenkategorien verankert und überall anzutreffen ist. Wer Entscheidungen trifft, glaubt häufig, die bestmögliche Entscheidung zu treffen – aber sehr häufig ist dieses „bestmöglich“ nur das beste für diese Person selbst oder ihre Abteilung, nicht aber für die Gesamtorganisation. Es ist eine lokale Optimierung.

Agilität ist keine Ansichtssache

Erstellt am 19 Juni 2012
von Schreibe einen Kommentar

Wir sind mittlerweile recht gut darin, Informationen zu analysieren und zu verwalten (z.B. Anforderungen), komplexe Strukturen in einfachere Substrukturen herunterzubrechen etc., also darin, statische oder strukturelle Komplexität zu meistern. Warum tendieren dann „große“ Systeme (v.a. Softwaresysteme) dazu, immer „schlechter“ zu werden mit einem stetig anwachsenden Fehlerberg?

Agilität beginnt im Kopf

Erstellt am 15 Mai 2012
von Schreibe einen Kommentar

In der Softwareentwicklung will heute praktisch jeder agil sein. Das klingt modern und dynamisch. Liest man die Werte, die hinter dieser Idee stecken (agiles Manifest), versteht man leicht, warum.

  • Individuen und Interaktionen sind wichtiger als Prozesse und Werkzeuge
  • Funktionierende Software ist wichtiger als umfassende Dokumentation
  • Zusammenarbeit mit dem Kunden ist wichtiger als Vertragsverhandlung
  • Reagieren auf Veränderung ist wichtiger als das Befolgen eines Plans

Es liegt aber im Wesen des Menschen, Ideen (auch gute) falsch zu verstehen – manchmal auch absichtlich, um eigene Interessen zu verfolgen.

Geglückter Start ins agile Zeitalter?

Erstellt am 20 März 2012
von Schreibe einen Kommentar

Letzte Woche hat mich ein Kunde darum gebeten, aus meiner Sicht zu beschreiben, wie ihm der Einstieg ins agile Arbeiten geglückt ist. Die Fragen waren gar nicht so leicht zu beantworten, haben mich aber zum Nachdenken gebracht. Was sind die Faktoren, für einen guten Start?

Agiles Spezifizieren: Just in Time für User Stories

Erstellt am 31 Januar 2012
von Schreibe einen Kommentar

Es ist mir schon fast unangenehm, das Wort agil nun auch in diesem Kontext zu verwenden. Jedoch halte ich es für notwendig, einen genaueren Blick darauf zu werfen, was bei der Spezifikation von Anforderungen in einem agilen Umfeld zu beachten ist. Zu oft sehe ich, dass nun statt umfangreichen Spezifikationen noch umfangreichere Mengen von umfangreichen User Stories entstehen.

Agiles Arbeiten bedeutet für alle Beteiligten – nicht nur für Requirements Engineers – an vielen Stellen ein Umdenken.