Anforderungsschablonen – Erfahrungen beim Spezifizieren mit einem Anforderungsschablonen-Tool

Erstellt am 22 Oktober 2013
von Schreibe einen Kommentar

Beim Schreiben von Anforderungen steht ein Requirements Engineer mit jeder einzelnen immer wieder vor einer großen Herausforderung: Das Schreiben von qualitativ hochwertigen Anforderungen. Der Einsatz von Anforderungsschablonen kann das Qualitätskriterium „Eindeutigkeit“ durch eine festgelegte Syntax unterstützen.

Der Kundenflüsterer

Erstellt am 13 August 2013
von Schreibe einen Kommentar

Eine wichtige Aufgabe des Requirements Engineers ist die Erstellung und Pflege der Systemspezifikation. Er leitet dazu Kundenanforderungen ab, spezifiziert diese auf einem angemessenen Abstraktionsniveau und bietet dadurch eine solide Arbeitsgrundlage für nachfolgende Entwicklungsaktivitäten, z.B. die Softwareentwicklung. Doch woher weiß der Requirements Engineer eigentlich, was der Kunde wirklich will?

NFA statt NSA – die geheimen Anforderungen des RE

Erstellt am 9 Juli 2013
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Der wohl größte Konsens im Requirements Engineering liegt wahrscheinlich im einstimmigen Bekenntnis zur Existenz funktionaler Anforderungen. Auch wenn sich hinsichtlich Definition und Auslegung leichte Unterschiede auftun, scheint ein relativ geeintes Verständnis von der Bedeutung einer funktionalen Anforderung zu existieren. Eine solche wird allgemein als Beschreibung eines fachlichen, oft domänenspezifischen Ablaufs verstanden. Darunter fallen, vereinfacht gesagt, alle Aktivitäten, bei denen ein zu entwickelndes System etwas tun bzw. handeln muss. Am Schluss dieser Aktivität wird für gewöhnlich ein Zustand erreicht, der sich vom Ausgangszustand der Aktivität unterscheidet (z.B. hat sich konkret ein bestimmter Wert erhöht oder ein Nutzer hat vom System eine Nachricht erhalten).

Kosten, Zeit und Qualität optimieren: Anforderungsmanagement für Produktlinien – Teil 7: Die Produktlinieninfrastruktur und ihre Produkte

Erstellt am 23 April 2013
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Der 6 .Teil der Blogreihe befasste sich mit der Entstehung bzw. Ableitung eines Produktes aus der Produktlinieninfrastruktur. Heute stellen wir uns die folgenden  Fragen:

Was passiert nachdem ein Produkt spezifiziert wurde? Besteht noch ein Zusammenhang zwischen Produkt und Produktlinieninfrastruktur? Besteht die Notwendigkeit an einem solchen Zusammenhang? Wie lässt sich dieser pflegen und dokumentieren?

Kernspaltung – sinnvoll atomare Anforderungen

Erstellt am 29 Januar 2013
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Haben Sie schon von atomaren Anforderungen gehört? Aber was heißt das? Jeder Satz eine Anforderung? Eine Definition heißt: „Eine Anforderung ist atomar, wenn sie nicht in weitere Anforderungen aufgespaltet werden kann.“ Alles klar? Nein, dann lesen Sie weiter …

Die perfekte Anforderung …

Erstellt am 7 August 2012
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… zu formulieren könnte das Ziel sein. Ist es jedoch zielführend Anforderungen zu formulieren, die wirklich alle Qualitätskriterien wie z. B. Vollständigkeit, Eindeutigkeit oder Widerspruchsfreiheit  erfüllen? Welcher Aufwand wäre dafür notwendig und welcher Nutzen steht dahinter? Können Anforderungen in einer Entwicklung fehlerfrei formuliert werden? Zu welchem Zeitpunkt ist das möglich? Bei der Anforderungserhebung, während der Entwicklung, zur Abnahme des Produktes, in der operativen Phase oder zur Stilllegung bzw. Entsorgung des Produktes? Wie messen wir, ob eine Spezifikation wirklich alle Anforderungen enthält?

Kosten, Zeit und Qualität optimieren: Anforderungsmanagement für Produktlinien – Teil 3: Variabilität innerhalb einer Produktlinie

Erstellt am 22 Mai 2012
von Schreibe einen Kommentar
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In der heutigen Ausgabe dieser Blog-Reihe wollen wir beginnen uns mit dem wohl spannendsten Thema von Produktlinien der Variabilität zu beschäftigen. Viele von Ihnen werden sicherlich meine Erfahrungen teilen, dass in der Definition und Abbildung von Variabilität für Produkte innerhalb einer Produktlinie die Komplexität am größten ist und genau dort die meisten Herausforderungen bei der Produktliniendefinition auf uns warten.

Formulierungstipps – Teil 3

Erstellt am 24 Januar 2012
von Schreibe einen Kommentar
This entry is part 4 of 5 in the series Textuelle Anforderungen

Alle Systemausgaben sollen in der Datenbank DB34 gespeichert werden.

Sehen wir uns heute die oben stehende Anforderung genauer an. Dem
erfahrenen Autor sollte sofort der verwendete Universalquantor „Alle“ auffallen,
wodurch die Eindeutigkeit dieser Anforderung leidet. Sollen wirklich alle
Systemausgaben gespeichert werden? Oder sollen nur bestimmte Fehlerfälle
gespeichert werden?

Formulierungstipps – Teil 2

Erstellt am 13 Dezember 2011
von Schreibe einen Kommentar
This entry is part 3 of 5 in the series Textuelle Anforderungen

Das System muss rot sein.

Ein Leser dieser Anforderung hat eine bestimmte Vorstellung der Farbe Rot. Viele Leser haben viele Vorstellungen – und zwar höchstwahrscheinlich unterschiedliche!

Problematisch ist hier die Verwendung des Eigenschaftsworts „rot“, da es nicht eindeutig definiert ist und daher unweigerlich zu verschiedenen Interpretationen führt.

Formulierungstipps – Teil 1

Erstellt am 6 Dezember 2011
von Schreibe einen Kommentar
This entry is part 2 of 5 in the series Textuelle Anforderungen

Nach Drücken der Taste müssen die Daten übertragen werden.

In der nun folgenden Blogserie werden wir Ihnen zahlreiche Tipps geben, wie Sie die oben genannte und weitere schwach formulierte Anforderungen verbessern können.

Durch die Tatsache, dass die Anforderung im Passiv formuliert ist, wird keine Aussage darüber gemacht, wer oder was die Daten übertragen muss. Es fehlt also der Akteur, der den zu entwickelnden Gegenstand darstellt.