Die perfekte Anforderung …

Erstellt am 7 August 2012
von Schreibe einen Kommentar

… zu formulieren könnte das Ziel sein. Ist es jedoch zielführend Anforderungen zu formulieren, die wirklich alle Qualitätskriterien wie z. B. Vollständigkeit, Eindeutigkeit oder Widerspruchsfreiheit  erfüllen? Welcher Aufwand wäre dafür notwendig und welcher Nutzen steht dahinter? Können Anforderungen in einer Entwicklung fehlerfrei formuliert werden? Zu welchem Zeitpunkt ist das möglich? Bei der Anforderungserhebung, während der Entwicklung, zur Abnahme des Produktes, in der operativen Phase oder zur Stilllegung bzw. Entsorgung des Produktes? Wie messen wir, ob eine Spezifikation wirklich alle Anforderungen enthält?

Produktionsseitige Anforderungen, die Produktion als Stakeholder

Erstellt am 24 Juli 2012
von Schreibe einen Kommentar

Der richtige Umgang mit den relevanten Stakeholdern ist ein Erfolgsfaktor für Entwicklungsprojekte. Während Anforderungen von Kunden, Anwendern, Auftraggebern, Normen, Zulassungsstellen die erforderliche Aufmerksamkeit bekommen, ist der Umgang mit wichtigen unternehmensinternen Anforderungsquellen wie der eigenen Serviceorganisation oder auch der Produktion noch häufig stiefmütterlich. Um letztere soll es in diesem Beitrag gehen, ist doch die kostengünstige, umweltverträgliche, ausschussarme,  zeitgerechte, ressourcensparende, flexible, qualitativ hochwertige Produzierbarkeit durchaus kritisch. Damit diesbezügliche Ziele von der Produktion erreicht werden können, muss die Produktentwicklung die Anforderungen der Produktionsorganisation kennen und verstehen. Designentscheidungen der Systementwicklung sind maßgeblich für die spätere Produzierbarkeit.

Das Glossar als fester Bestandteil eines Anforderungsdokumentes

Erstellt am 12 Juni 2012
von 1 Komment

„Das MT muss spritzwasserfest sein.“

Diese Anforderung ist ohne zusätzliche Erläuterung weder eindeutig noch verständlich. Was ist ein MT? Und was genau bedeutet spritzwasserfest?

Besonders in neu aufgesetzten, interdisziplinären Projekten, bei denen unterschiedliche Spezialisten mit ihren historisch gewachsenen Fachsprachen zum ersten Mal zusammenarbeiten, aber auch im alltäglichen Projektgeschäft geht oft aufgrund von Kommunikationsproblemen wertvolle Entwicklungszeit verloren.

Kosten, Zeit und Qualität optimieren: Anforderungsmanagement für Produktlinien – Teil 3: Variabilität innerhalb einer Produktlinie

Erstellt am 22 Mai 2012
von Schreibe einen Kommentar
This entry is part 3 of 13 in the series Produktlinien

In der heutigen Ausgabe dieser Blog-Reihe wollen wir beginnen uns mit dem wohl spannendsten Thema von Produktlinien der Variabilität zu beschäftigen. Viele von Ihnen werden sicherlich meine Erfahrungen teilen, dass in der Definition und Abbildung von Variabilität für Produkte innerhalb einer Produktlinie die Komplexität am größten ist und genau dort die meisten Herausforderungen bei der Produktliniendefinition auf uns warten.

Wie nachhaltig ist RE in einem Unternehmen etabliert?

Erstellt am 17 April 2012
von Schreibe einen Kommentar

In einem vorangegangenen Artikel (Link) vom 6. März 2012 haben wir das Thema Sustainable Requirements Engineering (Sustainable RE) vorgestellt. Heute möchten wir ihnen zeigen, wie der Fortschritt von Sustainable RE in einem Unternehmen ermittelt werden kann.

Kosten, Zeit und Qualität optimieren: Anforderungsmanagement für Produktlinien – Teil 2: Die Produktlinieninfrastruktur

Erstellt am 28 Februar 2012
von Schreibe einen Kommentar
This entry is part 2 of 13 in the series Produktlinien

Die Produktlinieninfrastruktur ist der Ausgangspunkt für die Entwicklung eines Produktes (Systems) innerhalb einer Produktlinie. Wesentlicher Bestandteil der Produktlinieninfrastruktur sind Komponenten, die im Entwicklungsprozess in spezifische Systeme umgesetzt und somit wiederverwendet werden können.

Wie komme ich nun aber zu einer Produktlinieninfrastruktur? Der Entwicklungsprozess einer Produktlinieninfrastruktur, auch Domain Engineering genannt, setzt sich aus den in Abbildung 1 dargestellten Phasen

Kosten, Zeit und Qualität optimieren: Anforderungsmanagement für Produktlinien – Teil 1

Erstellt am 17 Januar 2012
von Schreibe einen Kommentar
This entry is part 1 of 13 in the series Produktlinien

Kosten reduzieren, Entwicklungszeiten verkürzen und Qualität steigern sind die Gründe für die zunehmende Relevanz von Produktlinien in der Systementwicklung.

Die Entwicklung von Systemen unter dem Einsatz von Produktlinien geschieht größtenteils unter dem Aspekt der Wiederverwendung. Die einzelnen Systeme werden von einer gemeinsamen Plattform abgeleitet. Dabei wird ein möglichst großer Teil der Komponenten, welche die Plattform beinhaltet, wiederverwendet. Durch die Wiederverwendung von bereits entwickelten und getesteten Komponenten innerhalb der Produkte ermöglichen Produktlinien eine kostengünstigere Entwicklung von Systemen, die den Ansprüchen an hohe Funktionalität, Flexibilität und Qualität gerecht werden.