Der Kundenflüsterer

Erstellt am 13 August 2013
von Schreibe einen Kommentar

Eine wichtige Aufgabe des Requirements Engineers ist die Erstellung und Pflege der Systemspezifikation. Er leitet dazu Kundenanforderungen ab, spezifiziert diese auf einem angemessenen Abstraktionsniveau und bietet dadurch eine solide Arbeitsgrundlage für nachfolgende Entwicklungsaktivitäten, z.B. die Softwareentwicklung. Doch woher weiß der Requirements Engineer eigentlich, was der Kunde wirklich will?

NFA statt NSA – die geheimen Anforderungen des RE

Erstellt am 9 Juli 2013
von Schreibe einen Kommentar

Der wohl größte Konsens im Requirements Engineering liegt wahrscheinlich im einstimmigen Bekenntnis zur Existenz funktionaler Anforderungen. Auch wenn sich hinsichtlich Definition und Auslegung leichte Unterschiede auftun, scheint ein relativ geeintes Verständnis von der Bedeutung einer funktionalen Anforderung zu existieren. Eine solche wird allgemein als Beschreibung eines fachlichen, oft domänenspezifischen Ablaufs verstanden. Darunter fallen, vereinfacht gesagt, alle Aktivitäten, bei denen ein zu entwickelndes System etwas tun bzw. handeln muss. Am Schluss dieser Aktivität wird für gewöhnlich ein Zustand erreicht, der sich vom Ausgangszustand der Aktivität unterscheidet (z.B. hat sich konkret ein bestimmter Wert erhöht oder ein Nutzer hat vom System eine Nachricht erhalten).

RE-Kompass 2013 – die Umfrage läuft …

Erstellt am 18 Juni 2013
von Schreibe einen Kommentar

Stellen Sie sich vor, Sie sind Großstadttourist in einer Metropole oder auch Wanderurlauber in Gegenden, die Sie sonst nur von Bildern kennen. Dann kennen Sie ja den Ablauf: Man trifft Vorbereitungen, plant, peilt und misst, sorgt vor und sichert ab. Dann geht die Reise los. Doch alle Vorbereitung verschwimmt, sobald man losgelaufen ist. Hier macht sich nämlich bemerkbar, dass die Welt, wo man nun direkt vor ihr (bzw. in ihr) steht, doch anders aussieht, als in abstrahiert verkleinerter Form auf dem Reißbrett zu Hause.

Requirement Clarification – Braucht man das?

Erstellt am 12 März 2013
von Schreibe einen Kommentar

„In plattform-basierten Technologieprojekten bestehen hohe Einsparpotenziale bei rechtzeitiger Durchführung einer konsequenten Anforderungsklärung (Requirement Clarification)“.

Was steckt hinter dieser Aussage?

Kosten, Zeit und Qualität optimieren: Anforderungsmanagement für Produktlinien – Teil 6: Von der Produktlinieninfrastruktur zum Produkt

Erstellt am 5 Februar 2013
von Schreibe einen Kommentar
This entry is part 6 of 13 in the series Produktlinien

In Teil 5 der Blogreihe wurde ein Beispiel für die Implementierung einer Produktlinieninfrastruktur gezeigt. Die Frage die wir heute beantworten ist: Wie entsteht ein konkretes Produkt aus der Produktlinieninfrastruktur?

Den Sprung wagen?

Erstellt am 18 Dezember 2012
von Schreibe einen Kommentar

„Es ist schwieriger, eine vorgefasste Meinung zu zertrümmern als ein Atom.“ Als ich dieses Sprichwort von Albert Einstein zum ersten Mal in einer Zeitschrift las, fand ich mich sofort in meiner täglichen Arbeit als Berater wieder und dachte: „Er muss recht haben!“ Beweisen kann ich das natürlich nicht, aber wenn ich nur daran denke wie viel Mühe und Überzeugungsarbeit es oftmals braucht, um einen Kunden dazu zu bringen etwas Neues zu probieren, dann muss da was Wahres dran sein. Aber warum ist das so und was kann man dagegen tun?

Systemspezifikation – wozu der Aufwand?

Erstellt am 11 September 2012
von 1 Komment

Bei der System- oder Softwareentwicklung wird ein wichtiger Aspekt oftmals nur stiefmütterlich behandelt: die Erstellung und Pflege der Systemspezifikation. Was können die Gründe dafür sein, und welche Folgen ergeben sich daraus? Und noch wichtiger: Wie kann man diesem Problem begegnen? Dieses Thema möchten wir in diesem Blog behandeln.

Produktionsseitige Anforderungen, die Produktion als Stakeholder

Erstellt am 24 Juli 2012
von Schreibe einen Kommentar

Der richtige Umgang mit den relevanten Stakeholdern ist ein Erfolgsfaktor für Entwicklungsprojekte. Während Anforderungen von Kunden, Anwendern, Auftraggebern, Normen, Zulassungsstellen die erforderliche Aufmerksamkeit bekommen, ist der Umgang mit wichtigen unternehmensinternen Anforderungsquellen wie der eigenen Serviceorganisation oder auch der Produktion noch häufig stiefmütterlich. Um letztere soll es in diesem Beitrag gehen, ist doch die kostengünstige, umweltverträgliche, ausschussarme,  zeitgerechte, ressourcensparende, flexible, qualitativ hochwertige Produzierbarkeit durchaus kritisch. Damit diesbezügliche Ziele von der Produktion erreicht werden können, muss die Produktentwicklung die Anforderungen der Produktionsorganisation kennen und verstehen. Designentscheidungen der Systementwicklung sind maßgeblich für die spätere Produzierbarkeit.

Was braucht man zum Gedankenlesen?

Erstellt am 29 Mai 2012
von Schreibe einen Kommentar

Wäre es nicht wunderbar, wenn wir wissen könnten, was unsere Entwickler sich dabei gedacht hatten, als sie sich für die eine oder die andere Lösung entschieden? Alles nichts Neues! Das Thema Traceability geht dieser Idee nach. In einem der vorangegangenen Artikel (Link), vom 3. April 2012, haben wir mögliche Ziele vorgestellt, die durch Traceability erreicht werden sollen. Heute möchten wir diese Ziele zur Diskussion stellen und das Thema Traceability einmal unter einem anderen Licht betrachten.

Kosten, Zeit und Qualität optimieren: Anforderungsmanagement für Produktlinien – Teil 3: Variabilität innerhalb einer Produktlinie

Erstellt am 22 Mai 2012
von Schreibe einen Kommentar
This entry is part 3 of 13 in the series Produktlinien

In der heutigen Ausgabe dieser Blog-Reihe wollen wir beginnen uns mit dem wohl spannendsten Thema von Produktlinien der Variabilität zu beschäftigen. Viele von Ihnen werden sicherlich meine Erfahrungen teilen, dass in der Definition und Abbildung von Variabilität für Produkte innerhalb einer Produktlinie die Komplexität am größten ist und genau dort die meisten Herausforderungen bei der Produktliniendefinition auf uns warten.