Heisse Anforderungen und späte Änderungen

Erstellt am 4 Juli 2017
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Das zweite agile Prinzip handelt nicht etwa von zu warmen Anforderungen an denen man sich die Finger verbrennt (die Überschrift enthält kein „ß“), sondern stellt in der Produktentwicklung vielmehr ein ungeschriebenes Gesetz dar.

Ein Hardware Scrum Hackathon

Erstellt am 15 Juni 2017
von Schreibe einen Kommentar
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Natürlich funktioniert Scrum auch für Hardware- und Systementwicklung. Dafür gibt es inzwischen genügend erfolgreiche Beispiele, viele an denen HOOD aktiv mitgearbeitet hat. Klar, es gibt ein paar Besonderheiten und einige Herausforderungen sind anders gelagert als in reinen Softwareentwicklungen, aber der Methoden-Bauchladen ist inzwischen voll genug um für unterschiedlichste Domänen passende Praktiken anbieten zu können. Einen signifikanten Unterschied gibt es aber nach wie vor in der Menge an Skepsis, die uns entgegen schlägt, wenn wir HW- und Systemingenieure in der agilen Transformation begleiten. Dabei ist der Wunsch, in kürzeren Zyklen risikoärmer auf Kundenfeedback reagieren zu können, durchaus genauso stark ausgeprägt wie bei den Softwareentwicklern.

Requirements Austausch ist Silber – Virtuelle Zusammenarbeit ist Gold

Erstellt am 14 Juni 2017
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Er hat der Forschung viele Rätsel aufgegeben, der um 820 entstandene sogenannte St. Galler Klosterbauplan. Heute geht man davon aus, dass es sich um einen Entwurf als Grundlage für einen weiteren eigenständigen Planungsvorgang handelt, der zwischen Auftraggebern und den Bauverantwortlichen ausgetauscht und besprochen wurde.

Anforderungen langfristig dokumentieren, im agilen Umfeld

Erstellt am 10 Mai 2017
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In unserem CARS-Training diskutieren wir viele Themen, unter anderem: wie dokumentiert man Anforderungen langfristig, im agilen Umfeld?

Diese Frage ist für uns deshalb so wichtig, weil der Wert der Dokumentation mit der Zeit zunimmt.

Anforderungen strukturieren – 2. Techniken

Erstellt am 26 April 2017
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Im letzten Blog „Anforderungen  strukturieren – 1. Kriterien“ haben wir vorgestellt, welche Kriterien für die Strukturierung von Anforderungen relevant sind. Heute stellen wir Ihnen im 2. Teil dieser Blog-Serie ein paar Ideen und Konzepte vor, die die Anforderungsstrukturierung ermöglichen. Wir wollen die Frage beantworten: „Welche technischen Möglichkeiten gibt es, um Anforderungen zu strukturieren?“

Das Ende des Requirements Engineerings wie wir es kennen

Erstellt am 1 April 2017
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Nun ist es passiert ! Nach jahrhundertelangem Bemühen der Menschheit, den Weg von der Idee in die Realisierung zu verkürzen, ist der Durchbruch geschafft. Was haben sich Informatiker Gedanken über die semantische Lücke gemacht, was hat man Sprachen erfunden, um es für verschiedenste Fachdomänen praktischer zu machen, sich Hilfssysteme zu bauen. Es war immer die Hoffnung, dass wenn das Problem formuliert ist, die Lösung damit auf dem Tisch liegt.

Da hat man z.B. COBOL in die Welt gesetzt, um Wirtschaftlern  eine direkte Möglichkeit zu geben, einer Maschine sagen zu können, was man möchte. Da wurde SQL erfunden, so dass jedermann auf der Straße mal eben eine Datenbank abfragen könnte. Es ließen sich tausende weitere Beispiele und Versprechungen aufzählen, die nach einem ähnlichen Muster gestrickt sind.

Anforderungsdokumentation ist nicht generell sinnvoll!

Erstellt am 28 Februar 2017
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Vor etwa zwei Jahren habe ich mit einem Kunden die Fragestellung erörtert, inwieweit sich User Stories in einer Entwicklung im regulierten Umfeld einsetzen lassen. Es herrschte die Meinung, User Stories seien gänzlich ungeeignet um im regulierten Umfeld eingesetzt zu werden, da sie nicht detailliert genug seien, um als geforderte Anforderungsdokumentation zu dienen.

Agil und Traditionell sind keine Gegensätze

Erstellt am 20 Dezember 2016
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Das Cynefin-Modell von Dave Snowden zeigt sehr schön, dass es nicht ausreicht, als einziges Werkzeug einen Hammer zu haben und damit jedes Problem zu einem Nagel zu machen. Er nennt neben einfachen und komplizierten auch komplexe und chaotische Probleme. Und je nach Kontext brauchen wir unterschiedliche Methoden, Technologien und Praktiken, um ein Problem zu lösen.

„Deep Work“ als agile Praktik

Erstellt am 6 Dezember 2016
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„Früher haben wir jeden Tag zwei bis drei Stunden in Meetings verquatscht, das war verschwendete Zeit“, sagte ein Entwickler kurz nach dem Beginn meines Engagements in seinem Scrum-Team zu mir. Aber dann: „Und jetzt quatschen wir den ganzen Tag im Team-Raum. Mit dem PO, mit UX- und Security-Experten oder weiteren Stakeholdern, um ‚schnell und direkt‘ Nachfragen zu Stories zu klären. Mit den anderen Entwicklern aus unserem Team, um Architekturen und Lösungskonzepte zu diskutieren. Mit den Kollegen aus anderen Teams, um Schnittstellen abzustimmen. Und jetzt mit dir, unserem Scrum-Master, weil ich davon genervt bin, dass ich nicht zum Coden komme. Vielleicht sollten wir das in der nächsten Retrospektive thematisieren; also schon wieder reden, reden, reden, anstatt zu arbeiten. Und oben drauf kommt noch die Zeit für die Selbstorganisation der Abteilung und die Beteiligung der Mitarbeiter an der Weiterentwicklung der Firmenziele.“