Reif, reifer, aber nicht überreif – Teil 2

Erstellt am 14 Februar 2012
von Schreibe einen Kommentar
This entry is part 2 of 2 in the series HOOD Capability Model

Dies ist der zweite Beitrag einer Blogserie, die sich dem HOOD Capability Model (HCM) widmet. Andere Modelle, wie CMMI® oder SPICE®, haben zwar unsere Fähigkeiten verbessert, Systeme aus Anforderungen zu entwickeln, nicht aber unsere Fähigkeiten, Anforderungen aus Kunden zu entwickeln (siehe Teil 1 – Informationsmodell: welche WARUM-Anforderungen gibt es und wie leite ich die WAS-Anforderungen daraus ab?). Hier setzt HCM an.

Das HCM besteht eigentlich aus zwei Reifegradmodellen, eines für die Anforderungsdefinition (HCM-RD) und eines für das Anforderungsmanagement (HCM-RM).

Agiles Spezifizieren: Just in Time für User Stories

Erstellt am 31 Januar 2012
von Schreibe einen Kommentar

Es ist mir schon fast unangenehm, das Wort agil nun auch in diesem Kontext zu verwenden. Jedoch halte ich es für notwendig, einen genaueren Blick darauf zu werfen, was bei der Spezifikation von Anforderungen in einem agilen Umfeld zu beachten ist. Zu oft sehe ich, dass nun statt umfangreichen Spezifikationen noch umfangreichere Mengen von umfangreichen User Stories entstehen.

Agiles Arbeiten bedeutet für alle Beteiligten – nicht nur für Requirements Engineers – an vielen Stellen ein Umdenken.

Formulierungstipps – Teil 3

Erstellt am 24 Januar 2012
von Schreibe einen Kommentar
This entry is part 4 of 5 in the series Textuelle Anforderungen

Alle Systemausgaben sollen in der Datenbank DB34 gespeichert werden.

Sehen wir uns heute die oben stehende Anforderung genauer an. Dem
erfahrenen Autor sollte sofort der verwendete Universalquantor “Alle” auffallen,
wodurch die Eindeutigkeit dieser Anforderung leidet. Sollen wirklich alle
Systemausgaben gespeichert werden? Oder sollen nur bestimmte Fehlerfälle
gespeichert werden?

Kosten, Zeit und Qualität optimieren: Anforderungsmanagement für Produktlinien – Teil 1

Erstellt am 17 Januar 2012
von Schreibe einen Kommentar
This entry is part 1 of 13 in the series Produktlinien

Kosten reduzieren, Entwicklungszeiten verkürzen und Qualität steigern sind die Gründe für die zunehmende Relevanz von Produktlinien in der Systementwicklung.

Die Entwicklung von Systemen unter dem Einsatz von Produktlinien geschieht größtenteils unter dem Aspekt der Wiederverwendung. Die einzelnen Systeme werden von einer gemeinsamen Plattform abgeleitet. Dabei wird ein möglichst großer Teil der Komponenten, welche die Plattform beinhaltet, wiederverwendet. Durch die Wiederverwendung von bereits entwickelten und getesteten Komponenten innerhalb der Produkte ermöglichen Produktlinien eine kostengünstigere Entwicklung von Systemen, die den Ansprüchen an hohe Funktionalität, Flexibilität und Qualität gerecht werden.

TFS Process Template Generierung à la Carte!

Erstellt am 10 Januar 2012
von Schreibe einen Kommentar

Für alle, die auf den Team Foundation Server (TFS) von Microsoft als ALM-Lösung gesetzt haben, stellt sich spätestens nach dem 3. Projekt die Frage: Wie können wir uns die verschiedenen Eigenschaften und Felder von Artefakten wie „Change Request“, „Requirement“, „Defect“, „Test Case“ etc. auf das zuschneiden, was wir WIRKLICH brauchen?

Automatisierte Generierung von UML-Diagrammen

Erstellt am 3 Januar 2012
von Schreibe einen Kommentar

Vor kurzem habe ich wieder erlebt wie hilfreich es sein kann, Anforderungen nicht nur in textueller Form zu beschreiben, sondern zusätzlich Diagramme zur Klärung einzusetzen.

Mit UML Zustandsdiagrammen spielte ein Kunde von HOOD die Status-Änderungen der Arbeitsergebnisse aus seinen Geschäftsprozessen auf einem Flipchart durch und gelangte zu überraschenden Erkenntnissen: einige Status-Übergänge waren unklar, obwohl eine textuelle Spezifikation für die Übergänge bereits vorlag.

RE CheckUp: Wo stehen Sie im Requirements Engineering?

Erstellt am 22 Dezember 2011
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Anforderungsmanagement ist inzwischen seit vielen Jahren ein Thema bei Firmen, die komplexe Systeme, Software oder Dienstleistungen entwickeln und anbieten. Oft wurden große Anstrengungen unternommen, Prozesse und Werkzeuge zum Requirements Management zu etablieren. Erfolge sind zweifellos vielerorts zu sehen. Jetzt st es an der Zeit zu erfahren, wie gut etabliert Requirements Engineering in Ihrem Unternehmen inzwischen ist.

Formulierungstipps – Teil 2

Erstellt am 13 Dezember 2011
von Schreibe einen Kommentar
This entry is part 3 of 5 in the series Textuelle Anforderungen

Das System muss rot sein.

Ein Leser dieser Anforderung hat eine bestimmte Vorstellung der Farbe Rot. Viele Leser haben viele Vorstellungen – und zwar höchstwahrscheinlich unterschiedliche!

Problematisch ist hier die Verwendung des Eigenschaftsworts „rot“, da es nicht eindeutig definiert ist und daher unweigerlich zu verschiedenen Interpretationen führt.

Wer plant mit welchen Backlogs? – Sichtenwechsel notwendig!

Erstellt am 6 Dezember 2011
von Schreibe einen Kommentar

Kennen Sie auch die Situation, dass Ihre Projekte nicht die optimalen Voraussetzungen für Scrum haben? Sie haben also:

  • Entwickler, die zeitgleich in mehreren Projekten arbeiten.
  • Entwicklungsteam, die auf unterschiedliche Standorte und Zeitzonen verteilt sind.
  • Nur ein auslieferbares Release, wenn die Zulieferung vieler Teams erfolgt ist.