FAKE NEWS – Erfolg mit User Stories und Akzeptanzkriterien

Erstellt am 6 März 2018
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Peter Ranzinger, Geschäftsführer von Ranzinger Games

FAKE NEWS war die Neuveröffentlichung schlechthin in der Computerspiele-Saison 2017.
Ein absoluter Newcomer hat von heute auf morgen ein neues Genre geboren. „Social Reality“ sei die Zukunft im hart umkämpften Gaming Markt, behauptet zumindest die Fachpresse. Der Geschäftsführer der neuen Spieleschmiede Ranzinger Games aus Isny im Allgäu hat auf verschiedenen Konferenzen durchblicken lassen, dass diese Disruption nur möglich war, da die Entwicklungsmannschaft bei Ranzinger Games den Mut hatte, einen komplett neuen Weg mit User Stories und Akzeptanzkriterien zu gehen. 

Wir haben Peter Ranzinger getroffen und im Interview erfahren, was das Geheimnis seines Erfolges mit FAKE NEWS ist.

Triablog V-Modell Teil 2: Das V Gebäude

Erstellt am 28 Februar 2018
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This entry is part 2 of 3 in the series Triablog-Vmodel

 

Entwicklung muss organisiert und strukturiert werden, das ist klar. Das V kann wohl als das Erfolgsmodell bezeichnet werden, um dieses zu tun. In Deutschland ist es aber nicht nur das standardisierte V Model XT des Bundes, es sind viele Variationen von V-Modellen, die für das Vorgehen in großen und kleinen Produktentwicklungen Pate standen.

Die Grundprinzipien, die zum V führen

Vorsprung durch Wissen – Software Quality Days

Erstellt am 31 Januar 2018
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Ich möchte diesen Artikel mit einer kleinen – aber meiner Meinung nach sehr zutreffenden – Metapher zum Thema “Wissen aneignen” einleiten:

Mit dem Aneignen von Wissen verhält es sich ähnlich wie mit dem Gedeihen einer Pflanze. Damit eine Pflanze wachsen kann, bedarf es mehrerer Komponenten (Licht, Wasser, CO2 …), die in bestimmten Mengen und Intervallen zugeführt werden müssen. Fehlt auch nur einer dieser essentiellen Bestandteile, kann diese unmöglich weiterwachsen und stirbt irgendwann.

In der Natur sind diese lebensnotwendigen Stoffe überall reichlich vorhanden, sodass die Pflanze ihre „Nahrung“ völlig selbstständig aufnehmen kann.

Hat die Pflanze hingegen weniger Glück gehabt und muss ihr tristes Dasein in einem unnatürlichen Umfeld – wie zum Beispiel einem Wohnzimmer – fristen, sieht die Situation wieder vollkommen anders aus. Damit sie sich in diesem fremden Umfeld entfalten kann, muss sich jemand ständig um das Wohl der Pflanze kümmern, da diese ansonsten langsam aber sicher vertrocknen würde.

Vielleicht hat ja der ein oder andere bereits den Hintergrund dieser kleinen Einleitung erraten? Nein?

Triablog V-Modell Teil 1: Das V entsteht

Erstellt am 31 Januar 2018
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Cycle V temps details

In diesem und den nächsten zwei Blog’s beschäftige ich mich mit dem V-Modell. Zum einen wird das eine Basis für meinen REConf2018-Workshop “Daily Build@Hardware” sein, zum anderen geht es mir auch um eine “Dekonstruktion” des Models um die Sicht für grundsätzlich andere Vorgehensweisen zu öffnen. Im ersten Teil des Triablogs will ich erst mal die historischen Wurzeln mit einer Betrachtung der Evolution des V Models erläutern. Im zweiten Teil geht es dann um die verschiedenen Umsetzungssichten, hybride Ansätze und Erweiterungen, die zu einem agilen V-Modell führen. Der finale dritte Teil diskutiert alternative Ansätze, untersucht “Revolutionäres” und “Disruptives” und wirft einen Blick auf deren Tauglichkeit für die Produktentwicklung der Zukunft.

Anforderungen mit User Stories und Akzeptanzkriterien agil managen – nur wie?

Erstellt am 25 Januar 2018
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Haben Sie sich auch schon mal gefragt, wie Sie Anforderungen in Ihrem Produktentwicklungskontext mit User Stories systematisch strukturieren sollten? Unter ständig einprasselnden Kundenäußerungen und neuen Erkenntnissen sollen alle Beteiligten wissen, was gefordert ist. Zudem soll genügend Information vorhanden sein, damit das Geforderte umgesetzt werden kann.
Die Grundlage für diese Fragestellungen bilden Anforderungen. Anforderungen stellen das Bindeglied zwischen Kundenwunsch und dem Produkt(inkrement) dar. In vielen Projekten wird die Frage nach einer Systematik zur Strukturierung von Anforderungen gestellt. An dieser Stelle will ich eine Vorgehensweise vorstellen, um mit Hilfe des sog. generischen Informationsmodells die erforderlichen Verantwortlichkeiten zu klären. Dabei kommen User Stories und Akzeptanzkriterien zum Einsatz.

Abbildung 1: Generisches Informationsmodell für Anforderungen (angelehnt an [2])

Agile Engineering

Erstellt am 13 Dezember 2017
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Die Autoren Arthur Kolb und Philipp Hecker gehen der Frage nach, ob sich Managementmethoden der agilen Softwareentwicklung in traditionellen Unternehmen (beispielsweise im Maschinenbau) anwenden lassen, und bewerten den Erfolg der eingeführten Methoden anhand der Mitarbeitermotivation [1].

Ausgehend von der agilen Entwicklungsmethode Scrum schlagen die Autoren vor, agile Methoden stufenweise einzusetzen, wobei der Umfang und die Intensität jeweils von der Komplexität sowie der Mitarbeitereinbeziehung abhängen. Hierzu stellen sie eine Anwendungsentscheidungsmatrix vor (Agile Application Map siehe [1]), die im Folgenden kurz vorgestellt wird.

Sprinten Sie schon, oder flüchten Sie noch?

Erstellt am 29 November 2017
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Viele Entwickler wissen die Vorteile agiler Vorgehensweisen zu schätzen – doch es gibt auch eine große Zahl kritischer Stimmen. Die Stimmen derer, die von Schlagworten wie “agile”, “Scrum” oder “Sprints” rein gar nichts halten. Ich räume ein, dass agile Entwicklung nicht für jedes Projekt geeignet ist. Doch ich möchte in diesem Blog einem ganz anderen Phänomen auf den Grund gehen, welches die agile Entwicklung oftmals in schlechtem Licht dastehen lässt.

Kanban als Methode zum Umgang mit Änderungen im RE

Erstellt am 22 November 2017
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Beim RE kommt man nie umhin, auch über Anfragen für weitere Anforderungen zu sprechen. Hierbei geht es jedoch nicht um späte Anfragen für Änderungen nach einem Design-Freeze oder nach Serienreife, welche über ein Change-Control Board laufen, sondern um Anfragen, die bestenfalls bereits in einer frühen Entwicklungsphase berücksichtigt werden sollten. Warum ich heute über Kanban schreibe ist, dass diese Anfragen strukturiert, visualisiert, nachvollziehbar und transparent im Team dargestellt werden müssen.  Hierfür eignet sich beispielsweise Kanban. Wie stellt man also sicher, dass Entwicklungsprojekte Anfragen von Kunden umfassend dokumentieren und umsetzen?

Tag des Systems Engineering – was gibt es Neues?

Erstellt am 17 November 2017
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HNF PaderbornDie deutschsprachige Systems Engineering Community trifft sich! Vom 8. bis 10. November 2017 fand der Tag (“die Tage”) des Systems Engineering (TdSE) im Heinz Nixdorf MuseumsForum (HNF) Paderborn statt. Was sind die aktuellen Themen im Systems Engineering?

Das Risiko sehe ich nicht

Erstellt am 6 November 2017
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Success is the ability to go from one failure to another with no loss of enthusiasm.

  1. Churchill

Egal ob bei der täglichen Arbeit, oder bei unserer Lieblingsbeschäftigung in der Freizeit: wir gehen oft davon aus, auf dem Gebiet womit wir uns gerade beschäftigen, über sehr gutes Wissen zu verfügen, um die Herausforderungen der jeweiligen Aufgabe zu meistern.

Wir sehen uns als Meisterköche, sind (in Gedanken) erstklassige Sportler mit überragender Technik, und beim Autofahren gehören wir zu denen, die als Vorbild in Verkehrssicherheitstrainings gelten könnten. Zumindest meinen wir das.

In der Arbeitswelt halten wir uns für gute Berater und auf jeden Fall sind wir bei Vorliegen einer Gaußschen Normalverteilung des erforderlichen Wissens, das es zur Lösung einer Aufgabe braucht, auf der rechten Seite, weit weg vom Durchschnitt anzutreffen.

Tatsächlich liegt unser Wissen oft auf einem Niveau, das uns die Möglichkeit bietet, noch sehr viel dazu lernen zu können.