Weniger ist mehr

Erstellt am 20 September 2017
von Schreibe einen Kommentar

Wir leben in einer Leistungsgesellschaft. Etwas leisten bedeutet, etwas zu machen. Wir werden danach beurteilt, was wir machen. Wenn etwas nicht funktioniert, müssen wir etwas dagegen machen. Wir denken praktisch immer additiv. Wenn etwas nicht funktioniert, mach mehr, und zwar typischerweise mehr vom Gleichen, also von dem, was eh schon nicht funktioniert hat.

Agil und Traditionell sind keine Gegensätze

Erstellt am 20 Dezember 2016
von 1 Komment

Das Cynefin-Modell von Dave Snowden zeigt sehr schön, dass es nicht ausreicht, als einziges Werkzeug einen Hammer zu haben und damit jedes Problem zu einem Nagel zu machen. Er nennt neben einfachen und komplizierten auch komplexe und chaotische Probleme. Und je nach Kontext brauchen wir unterschiedliche Methoden, Technologien und Praktiken, um ein Problem zu lösen.

Agilität und die Qualität von Anforderungen

Erstellt am 16 September 2016
von Schreibe einen Kommentar

Wie gehen wir mit der Qualitätssicherung von Anforderungen im agilen Umfeld um?

In vielen Projekten benutzen wir User Stories und versuchen, die INVEST-Kriterien zu erfüllen. Aber was ist mit den Qualitätskriterien für Anforderungen, wie sie beispielsweise das IREB (International Requirements Engineering Board) vorschlägt? Brauchen wir die noch? Wenn ja, wann und wie kommen sie zum Einsatz?

Das funktioniert bei uns nicht!

Erstellt am 13 Juli 2016
von Schreibe einen Kommentar

Diese oder ähnliche Aussagen („das geht bei uns gar nicht“) höre ich oft als Reaktion auf Änderungsvorhaben im agilen Umfeld. Dahinter steckt nicht nur normales Unbehagen im Angesicht von etwas Neuem und Unbekanntem. Es ist oft das intuitive Verstehen, dass dieses Neue nicht in den eigenen Kontext, in die gelebte Kultur passt.

Warum sind agile Teams produktiver?

Erstellt am 3 Mai 2016
von Schreibe einen Kommentar

Was macht gute agile Teams aus? Nach meiner Erfahrung spielen vor allem folgende Faktoren dabei eine entscheidende Rolle:

  • die Größe des Teams,
  • die Möglichkeit, den Goldstandard der Kommunikation zu nutzen, die Kommunikation von Angesicht zu Angesicht,
  • die gute Mischung der Fähigkeiten (cross functional team) und
  • die Stabilität über einen längeren Zeitraum.

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Die Größe des Teams ist dabei wohl der entscheidende Faktor. Dies wird auch durch eine zunehmende Zahl von Studien belegt.

Ist RE tot?

Erstellt am 20 Oktober 2015
von Schreibe einen Kommentar

Kürzlich habe ich auf der Manage Agile 2015 in Berlin die Keynote eines namhaften Sprechers gehört, der neben einigen sehr sinnreichen Äußerungen auch die Behauptung aufgestellt hat: RE ist tot!

„Ich, RE, teile hiermit allen Interessierten mit, dass diese Nachricht über mein Ableben verfrüht ist und ich mich ausgezeichneter Gesundheit erfreue!“

Wenn der Projektleiter glaubt, er leitet, tue ich so, als ob ich entwickle

Erstellt am 3 Februar 2015
von Schreibe einen Kommentar

Ja, Motivation ist so eine Sache. Vor ein paar Tagen habe ich einen Artikel („Zur Exzellenz geführt“) von Dieter Frey in der Süddeutschen Zeitung gelesen. Frey ist Professor an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Leiter des LMU-Centers for Leadership and People Management. In diesem Artikel beschreibt Frey die neuesten Forschungsbefunde zum Thema „Wie motiviert ein Unternehmer seine Mitarbeiter?“

Wer ist der Architecture Owner?

Erstellt am 13 Januar 2015
von Schreibe einen Kommentar

SuperheroWer vertritt die Architektur gegenüber dem Product Owner, der sich primär für den  Business Value interessiert?
Wer ist dieser „Superheld“, der die Verantwortung trägt – ein „Architecture Owner“?