Haben Sie zu viel Geld?

Erstellt am 25 Januar 2017
von Schreibe einen Kommentar

Glaubt man einer Studie der Standish Group aus dem Jahre 2002, könnte man dies glauben. Dieser Studie zufolge werden 45% aller Features eines Produkts nie benutzt. Führen Sie sich die Bedeutung des Wortes „nie“ nochmals vor Augen: diese Features werden nicht gelegentlich, oder selten, oder nur von speziellen, kleinen Zielgruppen genutzt, sondern überhaupt gar nicht! Wozu dann all der Aufwand, all die Zeit, all das Geld während der Entwicklung?

Für Agilität doch noch nicht zu spät?

Erstellt am 25 August 2015
von Schreibe einen Kommentar

Stellen Sie sich vor, Sie arbeiten jahrelang als Systemanalyst im Automotivekontext. Die Methoden des klassischen Requirements Engineering sind Ihnen in Fleisch und Blut übergegangen, Sie kennen die Stärken und Schwächen. Nun werden Sie mit agilen Werten und Prinzipien konfrontiert. Wurde der Samen einmal gepflanzt, ist ein Umdenken nicht mehr aufzuhalten.

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!?

Erstellt am 12 Mai 2015
von Schreibe einen Kommentar

Ist es in ihrem Unternehmen auch völlig normal geworden, dass jede scheinbar noch so unbedeutende Kleinigkeit ausgewertet und analysiert wird? Gibt es auch bei ihnen einen Mitarbeiter, der nichts anderes tut, als seine Kollegen zu überwachen? Diesen Trend  hin zu immer mehr Kontrolle und Statistiken beobachte ich seit einiger Zeit mit wachsender Besorgnis – denn diese metrikgetriebene Entwicklung hat einen erheblichen Einfluss auf den Arbeitsalltag aller Entwicklungsbeteiligten. Lesen Sie hier, warum sich das titelgebende Sprichwort nicht immer bewahrheitet.

Reviews – DAS Mittel zur Geldverbrennung?

Erstellt am 6 Januar 2015
von Schreibe einen Kommentar

Lassen Sie mich ihnen heute Techniken zur Überprüfung von Anforderungen / Anforderungsdokumenten näherbringen, deren negative Auswirkungen bei falscher Anwendung ich tagtäglich zu spüren bekomme.

Zu viel ist zu viel!

Erstellt am 22 Juli 2014
von Schreibe einen Kommentar

Der Klassiker: ein Entwicklungsunternehmen hat von den Vorzügen des modernen Requirements Engineerings erfahren und möchte davon profitieren. Das Management ist vor allem von der verlockenden Aussicht, durch einen zukünftigen RE-Standard mittelfristig Kosten zu sparen, angetan. Zu diesem RE-Standard gehören ein definierter RE-Prozess, RE-Methoden und eine RE-Toolumgebung. Die Tool-Evaluierung ist ein zeitlich klar begrenzter Vorgang. Welche der bereits definierten Methoden zu verwenden sind, ergibt sich zum Teil im Projektalltag. Der RE-Prozess für ein konkretes Unternehmen muss jedoch erst entwickelt werden. Und hier liegt die Gefahr!

Der Kundenflüsterer

Erstellt am 13 August 2013
von Schreibe einen Kommentar

Eine wichtige Aufgabe des Requirements Engineers ist die Erstellung und Pflege der Systemspezifikation. Er leitet dazu Kundenanforderungen ab, spezifiziert diese auf einem angemessenen Abstraktionsniveau und bietet dadurch eine solide Arbeitsgrundlage für nachfolgende Entwicklungsaktivitäten, z.B. die Softwareentwicklung. Doch woher weiß der Requirements Engineer eigentlich, was der Kunde wirklich will?

„Schon wieder von vorn?“

Erstellt am 21 Mai 2013
von 1 Komment

In der Systementwicklung kommt es häufig vor, dass verschiedene Endprodukte für verschiedene Kunden beträchtliche Gleichanteile aufweisen – wäre es dann nicht sinnvoll, das gesammelte Wissen und gewonnene Erfahrungen zu konservieren und weiterzuentwickeln, sodass zukünftige Projekte davon profitieren können? In diesem Beitrag möchte ich ein einfaches ReUse-Konzept vorstellen und dessen Vorteile beleuchten, aber auch anstehende Herausforderungen aufzeigen.

Systemspezifikation – wozu der Aufwand?

Erstellt am 11 September 2012
von 1 Komment

Bei der System- oder Softwareentwicklung wird ein wichtiger Aspekt oftmals nur stiefmütterlich behandelt: die Erstellung und Pflege der Systemspezifikation. Was können die Gründe dafür sein, und welche Folgen ergeben sich daraus? Und noch wichtiger: Wie kann man diesem Problem begegnen? Dieses Thema möchten wir in diesem Blog behandeln.

Wie nachhaltig ist RE in einem Unternehmen etabliert?

Erstellt am 17 April 2012
von Schreibe einen Kommentar

In einem vorangegangenen Artikel (Link) vom 6. März 2012 haben wir das Thema Sustainable Requirements Engineering (Sustainable RE) vorgestellt. Heute möchten wir ihnen zeigen, wie der Fortschritt von Sustainable RE in einem Unternehmen ermittelt werden kann.

Formulierungstipps – Teil 3

Erstellt am 24 Januar 2012
von Schreibe einen Kommentar
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Alle Systemausgaben sollen in der Datenbank DB34 gespeichert werden.

Sehen wir uns heute die oben stehende Anforderung genauer an. Dem
erfahrenen Autor sollte sofort der verwendete Universalquantor „Alle“ auffallen,
wodurch die Eindeutigkeit dieser Anforderung leidet. Sollen wirklich alle
Systemausgaben gespeichert werden? Oder sollen nur bestimmte Fehlerfälle
gespeichert werden?