Schwarmintelligenz – gemeinsam weiterhelfen

Erstellt am 18 Oktober 2016
von Schreibe einen Kommentar
Habe ich mich angemessen verhalten? Waren meine Handlungen in Ordnung? Haben wir eine passende Entscheidung getroffen? Was nun – wie geht es weiter? Fragen über Fragen. In unserem Beruf, sei es als Scrum Master oder agiler Coach, arbeiten wir in einem komplexen Umfeld. Da tut es gut, einmal sein eigenes Handeln zu reflektieren und ein konkretes Anliegen zu betrachten. Dazu möchte ich in diesem Blog-Beitrag ein Format für eine Gruppen-Supervision vorstellen.

Was genau ist eine Supervision?

In einer Supervision (lateinisch für Über-Blick) werden schwierige oder herausfordernde Situationen eines Supervisanden (Ratsuchende) gemeinsam mit einem Supervisor (eine Person oder Gruppe) reflektiert. Die konkrete Situation wird aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet und es werden mögliche Handlungsvorschläge für das Anliegen erarbeitet.

Was benötige ich?

* einen Supervisand
* eine Gruppe von 3-7 Personen, welche als Supervisoren agieren
* einen Moderator
* mehrere Flipcharts, Stifte
* eine Metaplanwand oder ähnliches – näheres dazu später

Wie gehts? 

Eigentlich fast fertig? Die Definition of Done!

Erstellt am 17 Mai 2016
von Schreibe einen Kommentar
Definition of Almost Done

Definition of Almost Done

Es ist Freitag Vormittag, 09:00 Uhr; Zeit für unser Daily. Ein Kollege zeigt auf das Taskboard und sagt “Diese User Story ist eigentlich fertig und kann in unsere Done-Spalte gehängt werden”. Wörter, wie “eigentlich” oder „fast“ machen mich stutzig und ich kann nicht anders als nachzufragen, ob die Definition of Done für diese User Story erfüllt ist. Mein Kollege verneint und ergänzt: “Es fehlt noch die Betriebs-Doku”. Ich mache meine Kollegen aufmerksam, dass alle Kriterien der Definition of Done erfüllt sein müssen, damit eine User Story in die Spalte Done geschoben werden kann und somit als abgeschlossen gilt.

Do’s and don’ts bei der empirischen Prozesssteuerung in Scrum

Erstellt am 24 Februar 2015
von Schreibe einen Kommentar

Sichtbarkeit, Inspektion und Anpassung, das sind die drei Handlungsfelder der empirischen Prozesssteuerung, welche Scrum nutzt um komplexe Produkte erfolgreich zu entwickeln.

Die Sichtbarkeit und ein team-übergreifendes Verständnis der Artefakte sind Voraussetzung für eine erfolgreiche Inspektion. Die Inspektionen finden kontinuierlich statt, um Abweichungen möglichst bald zu identifizieren und mit Aktionen entgegen zu steuern. Welche Aktionen für eine Anpassung geeignet sind, ist jedoch nicht immer eindeutig. Angenommen, das Entwicklungsteam scheitert regelmäßig daran das Sprint Backlog vollständig abzuarbeiten. Basierend auf der Inspektion sind folgende weniger-zielführende Aktionen (Don‘ts) und mögliche sinnvolle Aktionen (Do’s) möglich:

Wer ist der Architecture Owner?

Erstellt am 13 Januar 2015
von Schreibe einen Kommentar

SuperheroWer vertritt die Architektur gegenüber dem Product Owner, der sich primär für den  Business Value interessiert?
Wer ist dieser „Superheld“, der die Verantwortung trägt – ein „Architecture Owner“?

Eindrücke der Manage Agile 2014

Erstellt am 11 November 2014
von Schreibe einen Kommentar

Eine Konferenz für agile Führungskräfte und solche, die es werden wollen“, das ist das Motto der Manage Agile, welche dieses Jahr zum dritten Mal in Berlin stattfand. Agile-by-HOOD war mit einem Stand und einem Vortrag über Use Case 2.0 vertreten. Die Vorträge haben sich in die Themenfelder betriebswirtschaftliche Aspekte, Anwenderberichte, Führung und Organisation und Personalführung gegliedert. Durch die große Auswahl an Vorträgen hatte man die Qual der Wahl.