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  • Vernissage zur Agilen Transformation – Wozu Agile ?

Unser Keyvisual zur Agilen Transformation ist ein Bambus. Diese Pflanze mobilisiert ihre Kräfte immer wieder gezielt. Der Bambus schafft es, das ganze Jahr über kraftvolle, grüne Blätter zu entwickeln.
Zusammen mit unserem Partner MID nehmen wir uns den Bambus zum Vorbild und unserer Publikum mit auf den Weg zur Agilen Transformation in Unternehmen. Anhand von unseren Vernissage-Kunstwerken diskutieren wir Werte, Mindset, Visionen, Führung und Coaching, die eine Transformation ermöglichen.
Im ersten Teil unserer Blogreihe „Wozu Agile“ geht unser Kollege Florian auf den Begriff ein und klärt und über Missverständnisse und Zweck auf.

Teil 1: „Wozu Agile

Können wir von Hoodie, Turnschuhen und coolen Tags auf Agilität schließen? Vernissage zur Agilen Transformation - Wozu Agile?
Können wir von Hoodie, Turnschuhen und coolen Tags auf Agilität schließen? – Wozu Agile?

Vielleicht hätte das Motto der Vernissage am 08.05. im Out of Office in München auch „Kunstwerke sagen mehr als 1000 Worte“ heißen können. Aber das gewählte Thema war „Spannungsfeld der Veränderung und der Stabilität in Organisationen“. Zu diesem Event haben sich verschiedene Menschen getroffen, um in einem Rundgang durch die Ausstellung verschiedene Aspekte der Agilen Transformation präsentiert zu bekommen.

Eines dieser Themen war „Wozu Agile“?

Florian Engel während seines Vortrags "Wozu Agile" auf der Vernissage am 8. Mai 2019 in München
Florian Engel während seines Vortrags „Wozu Agile“ auf der Vernissage am 8. Mai 2019 in München

Oftmals wird „Agile“ missverstanden als eine Form, in der jeder Mitarbeiter machen darf, was er will und bei der Chaos oder Planlosigkeit herrschen. Meiner Meinung nach haben Goldman, Nagel und Preiss in ihrem Buch „Agile Competitors and Virtual Organizations: Strategies for Enriching the Customer“ eine gute Definition für Organisationen gefunden: „Agilität ist die Fähigkeit eines Unternehmens, sich kontinuierlich an seine komplexe, turbulente und unsichere Umwelt anzupassen.“

Agilität ist also kein Selbstzweck, sondern eine Notwendigkeit für manche Organisationen überlebensfähig zu bleiben. Sie ist auf Organisationsebene auch kein Selbstläufer, und entgegen mancher geäußerten Meinung gibt es auch keine Blaupausen, die nur ausgerollt werden müssen, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Agilität ist eine Reise, auf die man sich begibt, um diese Überlebensfähigkeiten zu erlernen.
Und genau hier steckt die Schwierigkeit, während es zur Entwicklung eines Produktes mit Scrum– oder Kanban-Frameworks gibt, die einem Halt und Guidence bieten, gibt es diese einfachen Antworten auf der Organisationsebene eben nicht.

Genauso wie auf der Vernissage möchten wir Sie mit dieser Blogreihe zum Reflektieren über verschiedene Aspekte, die eine Rolle in der Agilen Transformation spielen, anregen. Viel Spaß und Vorfreude auf den 2. Teil mit meinem Kollegen Frank Stöckel und seinem Thema Kunstwerk „Der Eisberg“.