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Kennen Sie diese Tage auch? 

Sie hatten einen anstrengenden Tag, sind von einem Meeting ins nächste gehetzt. Die PowerPoint-Präsentation für das nächste Team-Meeting ist noch immer nicht fertig. Die Deadline rückt näher, und Sie finden keine Zeit daran weiterzuarbeiten. Sie fühlen sich gehetzt von all den Terminen.

Oder Sie haben noch immer nicht den Bug fixen können. Sie ärgern sich darüber, die Ursache noch immer nicht gefunden zu haben. Das System verhält sich nicht so, wie Sie erwartet haben. Ihre Frustration steigt.

Oder die Retrospektive, die Sie vorbereitet haben, lief nicht wie erwartet. All die Mühe, die Sie sich für die Vorbereitung gemacht haben, waren umsonst. Das Team schwieg und Sie gehen mit dem unguten Gefühl aus der Retrospektive, dass die wahren Probleme noch nicht angesprochen wurden.

 

Völlig niedergeschlagen sind Sie dabei den Feierabend einzuläuten. Beim Einräumen Ihrer Kaffeetasse in den Geschirrspüler treffen Sie auf Ihren Kollegen und erzählen ihm von Ihrem Tag.

Doch anstatt Sie zu bemitleiden, was alles heute nicht geklappt hat, stellt er Ihnen eine Frage: „Was ist dir heute besonders gut gelungen?“ Erstmals sind Sie verwundert, vielleicht sogar etwas ärgerlich. Hat er mir wirklich zugehört? Mein Tag war alles andere als gut. Doch dann beginnen Sie nachzudenken und versuchen sich zu erinnern. Was ist mir denn heute besonders gut gelungen? Und Ihnen fallen die kleinen Dinge ein, die Ihnen gut gelungen sind.

 

Ich möchte Sie einladen – probieren Sie es einmal aus und stellen sich am Ende eines Tages die Frage:

„Was ist mir heute besonders gut gelungen?“

Vielleicht werden auch Sie entdecken, welche positive Wirkung so eine einfache Frage haben kann.