Eines der Zwölf Prinzipien des Agilen Manifest lautet: „In regelmäßigen Abständen reflektiert das Team, wie es effektiver werden kann und passt sein Verhalten entsprechend an.”

Doch wie schaffen wir dies?

Im Scrum Guide wird dies gelöst indem der Scrum Master die Aufgabe hat, Hindernisse (Impediments) zu beseitigen, die das Entwicklungsteam aufhalten. Dafür pflegt er in der Regel ein Impediment Backlog und versucht die Probleme zu lösen.

Doch ist dies wirklich sinnvoll oder ist das Impediments Backlog nicht schon der erste Schritt zu einer Verschlechterung.

„Problem-Sprache schafft Probleme –Lösungssprache schafft Lösungen“ – Steve de Shazer

Folgen wir der Aufforderung von Steve de Shazer, so sollten wir nicht mehr Probleme oder Hindernisse in einem Backlog festhalten, sondern die Lösungen oder Experimente, mit denen wir glauben, unsere Probleme zu lösen.

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Wir müssen anfangen anders zu denken – nicht mehr in Problemen und Analysen „Warum“ etwas so ist, sondern in Lösungen und „Wozu“ wir etwas verändern wollen. Und wenn die Lösung zu groß ist, lasst uns damit anfangen zu überlegen, was der erste Schritt sein kann.

Lasst uns damit anfangen und nicht mehr ein Impediment Backlog pflegen, sondern ein Goal Backlog in dem wir unsere Lösungen/Experimente festhalten.img_1684

Probiert es aus und erlebt selbst, wie sich eure Teams verändern, wenn ihr anfangt Lösungen zu sammeln und nicht mehr Hindernisse!