Projektmanager:  Ah, Sie! Was machen meine Leute? Statt einer schlagkräftigen Truppe haben wir jetzt 3 Teams, und die sehe ich immer nur rumstehen und diskutieren, statt zu arbeiten. Was läuft denn da schief?

Coach: Schief? Nein, es läuft gut. Wir können mittlerweile teamübergreifend in jeder Iteration integrieren. Wir brauchen jetzt noch etwas Zeit, um Test Driven Development umzusetzen und kontinuierliches Refactoring zu etablieren, damit wir die technischen Schulden in den Griff bekommen.

Blog_20160223_UhlProjektmanager: Sind Sie verrückt? Wir haben keine Zeit! Wir sind aus meiner Sicht jetzt schon hinter dem Plan. Da können wir uns nicht noch mehr Arbeit aufbürden und neues Zeug lernen. Das erhöht das Risiko, die fest zugesagte Funktionalität gemäß Plan zu liefern.

Coach: Mit diesen Techniken werden die Teams besseren und leichter wartbaren Code erzeugen. Das reduziert sowohl die Risiken als auch die Kosten für Lieferungen in der Zukunft.

Projektmanager: Zukunft! Was geht mich die Zukunft an? Ich habe die Verantwortung dafür, dass im nächsten Quartal geliefert wird. Und wenn dieses Projekt geliefert hat, übergeben wir den Code an die Betriebsorganisation. Die sollen sich dann um die Zukunft kümmern. Mein Projekt wird damit nicht belastet. Und wenn wir on time and budget geliefert haben, und dafür werde ich sorgen, werden die Teams wieder aufgelöst und auf andere Projekte verteilt.

Coach: Das kann doch nicht wahr sein? Die Teams schon wieder auflösen und die ganzen Fortschritte, die wir gemacht haben, einfach wegschmeißen? Sie können keine Qualitätsprodukte erzeugen, wenn Sie die Teams immer wieder auseinanderreißen.

Projektmanager: Wir müssen übrigens Einsparungen vornehmen. Was zahlen wir Ihnen eigentlich?

Coach: Ein viel zu geringes Schmerzensgeld!

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