Ist KVP eine Lüge?

In der folgenden Geschichte werden Sie mit einer Aussage konfrontiert, die eine Diskussion über das Thema „Kontinuierlicher Verbesserungsprozess“ entfachen soll. Veröffentlichen Sie Ihr Statement auf Ihrem eigenen Blog und lassen Sie es uns wissen. Wir sind gespannt:

Ich sitze am Strand und beobachte, wie die letzten Sonnenstrahlen ins Meer versinken. Der Himmel zeigt sich ein letztes Mal in seinen schönsten Farben, ehe das dunkle Blau die Nacht einläutet. Neben mir sitzt Karl, ein Aussteiger aus Dänemark und erzählt mir seine Geschichte.

Karl war Unternehmensberater, ist mehrsprachig, wortgewandt und argumentiert punktgenau. Er berichtet von „seinem Abschied aus der Wachstumsgesellschaft“ und warum „unendliches Wachstum in einer endlichen Welt nicht funktionieren kann.“ Er erklärt mir, wie „kollaborativer Konsum zu einer neuen ökonomischen und sozialen Organisation“ führen kann und warum wir diese brauchen. Sein Motto „Weniger haben, um besser zu leben“ fasziniert und verwirrt mich gleichermaßen.

Er ist neugierig und beginnt, mich über meine Ansichten und meinen beruflichen Werdegang auszufragen. Beim Thema „Scrum“ angekommen, umreiße ich grob, dass die Events eine Art „kontinuierlichen Verbesserungsprozess“ darstellen und somit Änderungen, Fehler oder Probleme jeder Art erkannt und auch behoben werden können. Karls Antwort lautete:

„KVP beruht auf der Annahme, das Wachstum der einzig relevante Faktor eines Unternehmens zur Steigerung seiner Wirtschaftlichkeit ist. KVP ist endlich und somit zum Scheitern verurteilt.“

Wie wäre Ihre Antwort gewesen? Lassen Sie es uns wissen.