Software-Entwicklern, Software-Testern, Informatik-Professoren, ja ganzen Studienzweigen in der Informatik droht das Aus – im wahrsten Sinne des Wortes. Die Emergenzforschung am Massachusetts Institute of Technology (MIT) überraschte in der aktuellen Ausgabe des renommierten „Nature Methods“ mit einem Bericht zur generativen Programmierung. Der Durchbruch gelang …

… bei der Analyse der natürlichen Sprache. So gelang es erstmals, mittels heuristischer Verfahren natürliche Sprache so zu interpretieren, dass ohne weitere Datenzufuhr fehlerfrei kompilierbarer Code generiert wurde. Letztlich entstehen so automatisch lauffähige Softwaresysteme und Komponenten. Eine Weiterentwicklung auf Basis des TRIZ, ermöglichte diesen sensationellen und weitreichenden Durchbruch.

Hacker in actionWird es bald nicht mehr geben – den Informatiker. (http://www.weiterbildungsblogger.de/wp-content/uploads/Fotolia_54065706_XS.jpg)

Die Wissenschaftler fanden heraus, dass jede natürliche Sprache ihren eigenen inhärenten programmatischen Schwerpunkt hat. So eignet sich Deutsch besonders gut für exakte und pünktliche Abarbeitung von Routinen, die vor allem sicherheitskritische Software benötigt. Erste Reaktionen anonymer Lobbyvertreter der Medizin- und Automobilbranche aus Deutschland folgten prompt: „Wir sehen guten Zeiten entgegen und werden wohl neben unseren Premiummarken auch das Geschäft für den billigen Massenmarkt mit unserer Software ausbauen können.“

Englisch – vor allem amerikanischer Slang – wurde in dem MIT-Bericht vor allem für Überwachungs- und Spielesoftware als geeignet eingestuft, was amerikanischen Herstellern von Waffensystemen, wie United Technologies, Raytheon oder dem Marktführer Lockheed Martin, sehr entgegen kommt. Auch die amerikanische Firma L-3 Communications, führender Hersteller von Nacktscannern, fühlt sich noch mehr im Aufwind.

Schwieriger wird wohl das Umfeld des Branchenriesen Microsoft. Dessen Betriebssystem Windows kann zwar vorerst noch in englischer Sprache ausgedrückt werden, ohne bei der Generierung große Qualitätseinbrüche zu erwarten. Aber für eine nachhaltige Sicherung der Monopolstellung ist eine neue Strategie notwendig. So kündigte der neue Kopf von Microsoft, Satya Nadella, bereits an, dass man auf dem deutschen Absolventenmarkt sehr aktiv nach jungen Mitarbeitern sucht.

Entwarnung für Facebook, Twitter & Co., für deren Portale konnten noch keine zwingenden natürlichen Sprachen identifiziert werden. Ersten Forschungsergebnissen zu Folge, könnten die grundlegenden Funktionen sozialer Netzwerke von Schulabbrechern beschrieben werden, die vor allem muttersprachliche Defizite aufweisen. Dabei wurden bisher keine signifikanten Zusammenhänge zum Herkunftsland der gescheiterten Schüler gefunden.

Die wissenschaftlichen Untersuchungen des MIT werden wohl auch einige Umstellungen und schwere Zeiten für Entwicklungszentren in Indien (Bangalore) und den Philippinen (Manila) nach sich ziehen. Die Wissenschaftler haben bereits angekündigt, Generatoren für Deutsch und English für HTML5, Java, C++ und C# öffentlich als Freeware zur Verfügung zu stellen. Damit relativieren sich die gefühlt unbegrenzten Programmierkapazitäten. Denn auch 1000 indische Entwickler, die gleichzeitig arbeiten, können einem Generator kein Paroli bieten.

Ein weiterer sterbender Zweig der Informatik sind Modellierungsnotationen wie UML und BPMN. Sie verlieren ihre Berechtigung, und die OMG sieht sich einer Umorientierung gegenüber.

Gewinner sind Linguisten, Dolmetscher und Übersetzer. Der vorwiegend weiblich (65%) geprägte Berufszweig ist auf dem Vormarsch – das neue Einkommensniveau ist ähnlich wie in der klassischen Informatik und überwältigt vor allem viele verzweifelte Übersetzerinnen.

TOEFL_425x282_2Ihnen gehört die Zukunft – Linguistinnen, Dolmetscherinnen und Übersetzerinnen. (http://www.eloquia.com/images/TOEFL_425x282_2.jpg)

Wie weit sich diese technische Revolution auf die gesellschaftliche Entwicklung auswirken wird, kann an ersten Ideen für neue Patch-Work Konzepte hier in Deutschland erahnt werden. Führende Gesellschaftsforscher sehen viele alleinlebende Softwareentwickler in einer Zwangslage. Auf Grund der düsteren Berufsaussichten bleibt ihnen oft nur der Weg in eine feste Beziehung mit einer Übersetzerin. Vielfältige Synergien können sich ergeben. So profitieren beide neben dem fachlichen Erfahrungsaustausch auch von der in solch einer Konstellation robusten Einkommensaussicht. Dies, so die Forscher, ermöglicht solchen Lebensgemeinschaften auch, einen wichtigen Beitrag gegen das demografische Dilemma in Deutschland leisten zu können.

Welche gesellschaftlichen Nebenwirkungen diese Entwicklung für künftige Generationen mit sich bringt, bleibt abzuwarten.