Das habe ich mich – und sicher auch Sie sich – schon oft gefragt.

DOORS, ein weit verbreitetes RE Werkzeug, bietet 8 verschieden Funktionen an, Links zu erstellen. Also Objekte miteinander in Beziehung zu setzen und Verfolgbar zu machen. Auch die Werkzeuge die Sie verwenden, haben sicher eine Funktion wie man solche Trace Links erzeugen kann.

Und warum brauchen wir solche Funktionen? Na klar, wir wollen eine Traceability aufbauen und das möglichst vollständig. Und wenn es uns gelänge, vollständige Traceability herzustellen – was natürlich eine Zeit- und Ressourcenfrage ist – dann erwarten wir folgende Ergebnisse:

1. Wir erhöhen die Qualität unserer Produkte, wegen der Verfolgbarkeit im Entwicklungsprozess
2. Wir können Auswirkungen von Änderungen leichter analysieren und
3. Wir stellen die notwendige Test Coverage sicher.

Haben Sie auch diese oder ähnliche Ziele? Und was noch viele Interessanter ist, haben Sie mit Ihrer Traceability die Ziele schon erreicht?

Vor allem seit ich mit Martin Künzle zu diesem Thema auf der diesjährigen REConf referiert hatte und viele gute Gespräche mit interessierten Zuhörern aufkamen, gibt mir das Thema keine Ruhe. Zudem sprach mich auch mein Kollege, Bertil Muth, auf diesem Thema an, und wir kamen sofort in interessante Analysen über den „Mythos Traceability“.

Nun spanne ich Sie über die Osterferien aber erst einmal auf die Folter – zumindest was unsere Antworten und Ideen zu den vorherigen Fragen angeht.

Nutzen Sie gerne die Zeit und schreiben Sie mir Ihre Ziele, die Sie mit Traceability erreichen wollen! Wo sehen Sie die Herausforderungen bei diesem Thema? Oder ist das alles nur „Waste“ – wie vielleicht mancher mit agiler Brille sagen würde?

Ich freue mich schon auf Ihr Feedback und werde das, hoffentlich gut erholt, mit unseren Erfahrungen und Lösungen diskutieren.

Ihr Jens Donig

Kontakt: Jens.Donig(at)HOOD-Group.com, Berti.Muth(at)HOOD-Group.com