Für alle, die auf den Team Foundation Server (TFS) von Microsoft als ALM-Lösung gesetzt haben, stellt sich spätestens nach dem 3. Projekt die Frage: Wie können wir uns die verschiedenen Eigenschaften und Felder von Artefakten wie „Change Request“, „Requirement“, „Defect“, „Test Case“ etc. auf das zuschneiden, was wir WIRKLICH brauchen?

Wer auf dem Markt nach einer Allzweck-Waffe für die Anpassung eines TFS Process Templates sucht, verzweifelt leicht. Deshalb geht HOOD hier einen Schritt weiter und arbeitet momentan an einem TFS-Process Template-Generator für genau diese Fragestellung.

Das Verfahren, welches momentan untersucht wird und bereits sehr erfolgsversprechende Ergebnisse liefert, ist folgendermaßen strukturiert:

Ausgehend von einem Meta-Modell, in dem die Artefakte, mit ihren Eigenschaften, Workflows sowie die Beziehungen untereinander hinterlegt sind, „klickt“ sich der User in einer GUI sein Process Template zusammen. Per XML Parser wird dann das finale TFS-Template als XML-Datei erstellt, das dann direkt in TFS importiert werden kann. Die folgende Abbildung zeigt schmatisch dieses Vorgehen:

Momentan fokussieren sich die Aktivitäten für eine solche TFS-Template Enwicklungsumgebung auf den Aufbau des Meta Modells im frei erhältlichen Tool GME („Generic Modeling Environment“) der Vanderbilt University in den USA (Link am Ende dieses Artikels).

Wenn Sie also in der Falle stecken, ein individuelles TFS-Template für Ihr Team maßschneidern lassen zu wollen aber einfach nicht die Mittel zur Hand haben, freuen wir uns über Ihre Fragen, Wünsche und Anregungen.

 

Nützliche Links:

GME – Generic Modeling Environment: http://www.isis.vanderbilt.edu/Projects/gme

Kontakt zu HOOD:

Anton.Granget (at) HOOD-Group.com, Jens.Donig (at) HOOD-Group.com